Sisseln

Elektra Sisseln wird nicht verkauft

Die Auszählung der Stimmen im Gemeindehaus in Sisseln ergab, dass die Mehrheit einen Verkauf der Elektra ablehnt.

Die Auszählung der Stimmen im Gemeindehaus in Sisseln ergab, dass die Mehrheit einen Verkauf der Elektra ablehnt.

Die Sissler bleiben dabei: Die Elektra soll nicht für 7,1 Millionen Franken an die AEW Energie AG verkauft werden. Sie erteilten am Sonntag an der Urne den Verkaufsabsichten des Gemeinderates eine Abfur.

Nun ist es definitiv: Die Elektra Sisseln wird nicht an die AEW Energie AG verkauft. Die Stimmberechtigten bestätigten am Sonntag an der Urne das Ergebnis der Gemeindeversammlung. 199 Sissler sagten Ja zu einem Verkauf, 235 stimmten Nein. Die Elektra bleibt somit im Besitz der Gemeinde; der Gemeinderat erlitt mit seiner Verkaufsabsicht eine Abfuhr.

Der Gemeinderat wollte das Elektrizitätswerk für 7,1 Millionen Franken an die AEW Energie AG verkaufen. Er argumentierte, man sei ohne professionelle Betriebsorganisation und ohne eigenes Personal sehr schlecht aufgestellt. Gegenüber der AZ sagte Gemeindeammann Rainer Schaub im Vorfeld der Abstimmung: «Es braucht den Verkauf. Wir sind nicht mehr in der Lage, den Betrieb so weiterzuführen.»

Das sieht eine Mehrheit der Sissler anders. Sie folgten den Argumenten der Verkaufsgegner, wonach man bei einem Verkauf nicht mehr unabhängig sei und die Strompreise vom AEW diktiert würden, was gerade in der heutigen Zeit mit vielen Geräten und lebenswichtigen Systemen nicht sinnvoll sei. (twe)

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