Zuzgen
Einweihungsfeier für das 2,4 Millionen Franken teure Schulhaus

Die Primarschüler und ihre Lehrpersonen freuen sich riesig, nun im neuen Schulhaus arbeiten und verweilen zu dürfen. Auch Gemeindeammann Heinz Kim strahlt angesichts des vollendeten Projekts.

Peter Rombach
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Das alte Schulhaus dominiert im Gemeindezentrum, der moderne Anbau fügt sich harmonisch in die kleine Hanglandschaft ein. ach

Das alte Schulhaus dominiert im Gemeindezentrum, der moderne Anbau fügt sich harmonisch in die kleine Hanglandschaft ein. ach

«Wir werden sicherlich unter dem Kostenlimit abschliessen», zeigt er sich gegenüber der az Aargauer Zeitung optimistisch und spricht von einer «Investition in die Zukunft». Zumal die Umsetzung des Minergie-Standards mit entsprechenden Isolationen und elektronisch gesteuerter Lüftungstechnik, inklusive Wärmerückgewinnung, allein rund 200000 Franken erfordert.

Die Schule bleibt im Dorf

In der fast dreijährigen Diskussions- und Planungsphase verfolgten Gemeinderat, Schulpflege und Arbeitsgruppe ein klares Ziel: «Wir wollen, dass Kindergarten und Primarschule im Dorf erhalten bleiben.» Heinz Kim ergänzt: «Mit dem Schulhausneubau setzen wir nach aussen hin ein klares Zeichen und senden mit unseren Infrastrukturen positive Signale.» Es gehe darum, im Dorf eine «hohe Wohn- und Lebensqualität» zu bieten, wofür ein aktives Vereins- und Kulturleben ein bedeutender Garant sei. Und eben auch die unverzichtbare Schule.

Im Neubaukomplex stehen vier Klassenzimmer mit je 70 Quadratmetern sowie direkt zugeordnete Gruppenräume zur Verfügung, ebenso die WC-Anlagen. Ein gläsernes Treppenhaus schafft gewissermassen als Nahtstelle die Verbindung zum alten Schulhaus, das in einer nächsten Investitionsphase saniert wird.

Dort existieren künftig das Lehrerzimmer sowie Räume für Textiles Werken, für Lehr- und Darstellungsmaterial, Fremdsprachen, Musikschule, Schülerbibliothek und schulische Heilpädagogik. Dank einer Raumreserve eröffnen sich auch Möglichkeiten für Tagesstrukturen oder Spielgruppen. Sogar Nutzungen durch Vereine sind angedacht. Gemeindeammann Kim ist überzeugt: «Wir bieten gute Voraussetzungen für den späteren Übertritt in die Oberstufe.»

Zufrieden zeigt er sich auch dahingehend, dass die schmale Hangparzelle durch den Neubau optimal ausgenutzt ist. Er sieht eine «gute Ergänzung» zu den neueren Bauten wie Gemeindehaus und Mehrzweckhalle. «Wir haben ein neues, architektonisch interessantes Ensemble mit dem historischen Schulhaus im Zentrum.»

Nach Vollendung des Projekts herrscht allseits Zufriedenheit, zumal es in Zeiten von Bildungsreformen nicht selbstverständlich ist, wenn eine kleine Gemeinde in ein neues Schulgebäude investiert. Gemeindeammann Kim, viele seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter, vor allem aber die Schulkinder und nicht zuletzt die Bevölkerung, warten nun gespannt auf die Einweihungsfeier.

Führungen und Festwirtschaft

Sie beginnt kommenden Freitag um 18 Uhr. Zwischen den Reden lockern Darbietungen der Musikschule das Programm auf. Vertreter der Kirchen segnen schliesslich das neue Schulhaus. Mitglieder der Baukommission bieten Führungen an, auf der Spielwiese gibt es Aktionen. Die von der Frauenriege betriebene Festwirtschaft bietet Grilladen, Buurebrot und eine reichhaltige Getränkeauswahl. Am Samstag ist von 11 bis 13 Uhr ein Tag der offenen Türen.