Eine einzige Einsprache ist gegen das Holzheizkraftwerk-Projekt in Eiken eingegangen. Die Einsprache richte sich nicht grundsätzlich gegen das Projekt, sondern verlange, dass man die Emissionen im Auge behalte, sagte Vize-Ammann Christoph Aebi gegenüber dem Regionaljournal Aargau-Solothurn. «Es geht darum, dass beim Projekt die verschiedenen Belastungsgrenzen eingehalten werden, wie zum Beispiel Geruchsemissionen, Staubemissionen und Gasemissionen.»

Am Mittwoch ist die Einsprachefrist gegen das Projekt der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (EWZ) und die Firma Cofely abgelaufen. Gemeinsam planen sie in Eiken eines der grössten Holzheizkraftwerke der Schweiz zu bauen. 

Das neue Kraftwerk soll das alte ersetzen, das mit Erdgas und Öl betrieben wird. So könne man viel CO2 sparen, sagte Aebi. Dafür wird Eiken künftig mit mehr Verkehr belastet. Denn: Täglich sollen 25 Lastwagen Holz aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern nach Eiken liefern.