Rheinfelden

Eine Stadt ist stolz auf das Geleistete

Stadtammann Franco Mazzi (rechts) begrüsst die Gäste beim Neujahrsempfang beider Rheinfelden im Bahnhofssaal.

Stadtammann Franco Mazzi (rechts) begrüsst die Gäste beim Neujahrsempfang beider Rheinfelden im Bahnhofssaal.

Am Neujahrsempfang hat der Rheinfelder Stadtammann Franco Mazzi auf wichtige Spatenstiche im 2017 zurückgeblickt.

Trotz Bevölkerungsrückgang bleibt Rheinfelden eine pulsierende Stadt, ist sich Stadtammann Franco Mazzi beim Neujahrsempfang der beiden Rheinfelden im Bahnhofssaal sicher und hofft auf herzliche Begegnungen im neuen Jahr.

«Rheinfeldens Bevölkerungszahl ist im Jahr 2017 erstmals seit 1986, also seit 31 Jahren, rückläufig», stellte Stadtammann Franco Mazzi in seiner Ansprache fest. Ende Dezember sei der Stand mit 13 364 Einwohnern um fünf Personen niedriger als zum Jahresbeginn. Die Ursache sah Mazzi darin, dass 2017 keine grossen Wohnbauten bezogen wurden. «Dass Rheinfelden weiterhin pulsiert, zeigen einige Spatenstiche des letzten Jahres», so Mazzi und zählte Neubau und Sanierung der Schulanlage Engerfeld, den Baustart der Firma Swiss-Shrimps und das Wachstum der Internationalen Schule auf. Bedeutend für die Infrastruktur sei auch der Start der Neuplanung für das Bahnhofsareal durch die SBB und der Abschluss der Projektphase des Wärmeverbunds Feldschlösschen, der im Schlussausbau 1000 Einfamilienhäuser beliefern soll.

Auch 2018 werde die Umnutzung von früheren Industrie- und Gewerbearealen vorankommen. Mazzi nannte das Areal der Garage Grell, wo als Projekt Kaiserstrasse rund 40 Wohnungen und Geschäfte entstehen. Weitergehen sollen auch die Erweiterung des Salmenparks mit rund 100 Wohnungen und das Densa-Areal mit 150 Wohnungen. Eine mittel- bis langfristige Planung brauche das Gebiet Rheinfelden Ost mit dem Areal Chleigrütt und dem Gebiet bis an den Möhliner Bahnhof. «Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen», zitierte Mazzi den französischen Schriftsteller Guy de Maupassant und präsentierte das Jahresmotto 2018: «Herzliche Begegnungen – pulsierendes Rheinfelden.»

Fanden Gefallen am Neujahrsempfang: die ehemalige Stadträtin Béa Bieber neben dem neuen Stadtrat Dominik Burkhardt (beide in der Mitte stehend).

Fanden Gefallen am Neujahrsempfang: die ehemalige Stadträtin Béa Bieber neben dem neuen Stadtrat Dominik Burkhardt (beide in der Mitte stehend).

Stolz auf die Zusammenarbeit

Als Beispiele für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Rheinfelden führte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt die zurückliegende Demokratiekonferenz unter Leitung des Kantons Aargau, das in Badisch-Rheinfelden durchgeführte Verkehrssymposium und die gemeinsamen Brückensensationen an. Der Rheinsteg soll 2018 zur Baureife gebracht werden, so Eberhardt. Die Stadtmusik Rheinfelden umrahmte die Reden der beiden Stadtoberhäupter mit gekonnt gespielten Werken wie Mambo oder Last Dance, aber auch moderneren Stücken wie Grönemeyers «Wann ist ein Mann ein Mann».

Besonders beschwingt bot das starke Orchester den Jazzsong «Putting on the Ritz» von Irving Berlin dar. Grosser Applaus seitens der mehr als 500 Saalgäste waren der Stadtmusik unter Leitung von Valentin Sacher nach jedem Beitrag sicher.

Neben den Mitarbeitern der Kommune halfen der Damenturnverein, Mitglieder des Chores der Fricktaler Bühne und die Rhywaagis bei der Bewirtung und in der Garderobe aus. Die Gäste konnten sich ein Gläschen weissen Rootsherre Wyy oder roten Rootsdame Wyy, beides Magdener Weine, nehmen, während die Servicekräfte Tabletts mit Speckzopf durch die Menge trugen. Beim Gespräch mit alten und neuen Bekannten wurde der Neujahrsempfang zu einer herzlichen wie pulsierenden Begegnung in Rheinfelden.

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