Rheinfelden
Eine Autoschau gibts sogar im leeren Badi-Becken

Ein idealer und dennoch ungewöhnlicher Standort für eine grosse Gewerbeschau: Strandbad und Kunsteisbahn am Rheinufer stehen mit ihren angrenzenden Arealen am Wochenende ganz im Zeichen der Gewerbeschau «Grenzenlos 13».

Peter Rombach
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Ungewöhnliche Autoschau im Schwimmbadbecken
18 Bilder
Schattenplätze sind an der Eröffnungsfeier auf dem Badi-Areal gefragt
Ständerätin Christine Egerszegi am Info-Stand der Reha-Klinik Rheinfelden
Rheinfeldens Stadtammann Franco Mazzi spricht zur Eröffnung der Gewerbeschau von einem Rheinschiff aus
Präsident Fritz Gloor eröffnet die Gewerbeschau am Freitag Nachmittag
Präsentation einer Wohlfühloase mit mit modernster Technik
Gewerbeschau «Grenzenlos» in Rheinfelden
PET-Recycling erläutern GAF-Präsidentin Gisela Taufer (links) und Vizepräsidentin Marina Zimmermann
Holzbearbeitung und solides Nageln will gelernt sein
Fröhliche Runde beim Apéro auf dem Oberdeck des Basler Rheinschiffs
Ein Vierspänner der Brauerei Feldschlösschen löst Bewunderung aus
Die Behindertenstiftung MBF Stein ist mit einem attraktiven Stand vertreten
Der Rheinfelder Claudio Meier im Kreise seiner grenzenlosen Fantasieprodukte
Die Funktion der Brauerei en miniature von Feldschlösschen wird gerne erklärt
Charmante Einladung, am Gemeinschaftsstand von Schützen AG und Touriusmus Rheinfelden einen edlen Tropfen zu geniessen
An der Gewerbeschau gibt es auch ausführliche Infos über das Leben 60 plus
Beratung über Schuhe und Orthopädie
Augentests an der Gewerbeausstellung mit Marco Veronesi

Ungewöhnliche Autoschau im Schwimmbadbecken

Peter Rombach

An der Eröffnungsfeier gestern Nachmittag lobte der Aargauer Regierungsrat Roland Brogli das Engagement des Rheinfelder Gewerbevereins, mit den Nachbarn eng zusammenzuarbeiten.

Praktizierte Zusammenarbeit

«Rheinfelden hat längst gelernt, sich über Grenzen hinwegzusetzen und Zusammenarbeit zu praktizieren», lobte der Finanzdirektor und ehemalige Rheinfelder Stadtschreiber. Das Gewerbe liege ihm sehr am Herzen. Im Aargau wie in der Schweiz hätten sich die kleinen und mittleren Unternehmen angesichts von Krisenstimmung in der Weltwirtschaft gut geschlagen. Die KMU seien weniger konjunkturanfällig, weil sie ausgezeichnete Qualität ablieferten und innovativ seien.

Broglis Bekenntnis war denn auch eindeutig: «Der Kanton Aargau ist gefordert, die Zukunft der Wirtschaft durch eine unternehmerfreundliche Politik zu fördern.» Solide Finanzpolitik, Schuldenabbau und eine gute Sozialpartnerschaft erachtete der aus dem Fricktal stammende Finanzdirektor als notwendig.

«Diese Gewerbeschau beweist, dass Rheinfelden und Umgebung als Wirtschaftsstandort floriert.» Der Mut, neue Wege zu gehen, sei unabdingbar für zukünftige Erfolge. Dies betreffe auch die qualifizierte Ausbildung von Lernenden.

Fritz Gloor, Präsident des Gewerbevereins Rheinfelden, unterstrich in seiner Eröffnungsrede, dass diese Gewerbeschau das Ziel verfolge, sich Neuem zu öffnen, grenzenloser zu denken. «Die Herausforderungen werden nicht kleiner.» Er appellierte an «neue Gemeinsamkeiten» im Kreise der Unternehmen und würdigte insbesondere das «freiwillige Engagement» vieler Mitstreiter im Zuge der Vorbereitung dieser «hoffentlich herausragenden» Gewerbeschau.

Stadtammann Franco Mazzi verwies auf die Kreativität des Gewerbevereins und sprach ein spezielles Kompliment dahingehend aus, dass die «hervorragende Bedeutung» des Rheinfelder Gesundheitssektors dargestellt wird. Generell hielt Mazzi fest: «Diese Gewerbeschau ist ein Zeichen für erfolgreiches Unternehmertum.» Dem OK sprach er ein «riesiges Kompliment» aus, an diesem Standort im KuBa-Bereich solch einen Grossanlass zu inszenieren. Und er verdeutlichte, das die wirtschaftliche Entwicklung in der Region auch für das Gewerbe neue Impulse bringe.

«Freude an Selbstständigkeit»

Nationalrätin Sylvia Flückiger, auch Präsidentin des Aargauer Gewerbeverbands, attestierte den Ausstellenden «viel Freude an der Selbstständigkeit und enormes Fachwissen». Die KMU-Unternehmen zeichneten sich durch «Herzblut der Inhaber», aber auch durch Qualität und Zuverlässigkeit aus. Es sei wichtig, dass Wertschöpfungen in der Region bleiben, meinte sie mit einem Schwenk in Richtung gemeindliche Auftraggeber. Auch den Unternehmen im Fricktal wünschte die Nationalrätin eine «Portion Rückenwind» für die Zukunft.

An der Gewerbeschau gibt es am heutigen Samstag sowie am Sonntag diverse Fachvorträge. Infos unter www.grenzenlos13.ch. Die Ausstellung auf dem Areal des KuBa-Freizeit-Centers ist am Samstag bis 22 Uhr und am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet.

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