Laufenburg
Eine 100 Meter lange Wand schützt die Anwohner vor Strassenlärm

Sie mussten sich lange gedulden, doch jetzt wird vor ihren Liegenschaften die Wand errichtet, die sie vor dem Strassenlärm schützen soll: Anwohner der Baslerstrasse in Laufenburg können aufatmen – bis an Weihnachten steht die 100 Meter lange Mauer.

Walter Christen
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Baufachleute arbeiten an der Lärmschutzwand bei den Liegenschaften an der Baslerstrasse in Laufenburg
7 Bilder
Gemeinsam wird eine Situation erörtert
Fussgänger haben einen schmalen Weg auf der Strasse
Einrichtungsplatz an der Ecke Gartenweg und Baslerstrasse
Baustelle für die Lärmschutzwand
Das Trottoir an der Baslerstrasse in Laufenburg ist momentan eine Baupiste
Die Fundation für die Lärmschutzwand wird erstellt

Baufachleute arbeiten an der Lärmschutzwand bei den Liegenschaften an der Baslerstrasse in Laufenburg

Walter Christen

Entlang der Baustelle ist die Fussgängerpassage als abgesperrter Bereich auf die Kantonsstrasse verlegt worden. Dadurch ist es den Baufachleuten überhaupt erst möglich, die an den Grundstücken entlang führende Fundation zu erstellen, weil sie auf dem bestehenden Trottoir mit ihren Baumaschinen zirkulieren müssen.

«Es ist damit zu rechnen, dass der mittlere Abschnitt bis Mitte nächster Woche betoniert sein wird. Am 9. beziehungsweise 10. Dezember werden die Steinkörbe eingebaut. Die gesamten Arbeiten dürften bis zum 20. Dezember abgeschlossen sein – also noch vor Weihnachten», hielt Marco Gnehm, Bauführer bei der Ernst Frey AG, Kaiseraugst, auf Anfrage fest.

Spezialisten im Einsatz

Von ihrer nahen Baustelle für die Wohnüberbauung Rhypark konnte die Ernst Frey AG zwei Spezialisten für die Mithilfe bei der Errichtung der Lärmschutzwand beanspruchen. «Es sind zwei Hochbauer, die nachher wieder beim Rhypark beschäftigt sind», erwähnte Bauführer Gnehm.

Er erklärte, dass die Betonarbeiten für die Lärmschutzwand mit einem Fahrmischer erfolgen. Der Betonkübel wird dann auf der Baustelle von einem Bagger befördert, was für eine solche Situation ideal ist, denn es muss nicht extra ein Kran aufgestellt werden, wie weiter in Erfahrung zu bringen war.

Bis 13 200 Motorfahrzeuge pro Tag

An einer Strasse zu wohnen, die täglich von 9500 bis 13 200 Motorfahrzeugen benützt wird, wie die Kantonsstrasse 130 in Laufenburg, stellt für die Anwohner eine erhebliche Belastung dar.

Eine Entlastung verspricht das Lärmsanierungsprojekt des Kantons einerseits durch die 100 Meter lange und 2 Meter hohe Lärmschutzwand an der Baslerstrasse, die jetzt im Bau ist (eine weitere Lärmschutzwand wird im Frühjahr 2014 im Galgenrain, entlang der Kraftwerkhäuser, errichtet), und andrerseits durch den Einbau eines akustisch günstigeren Fahrbahnbelags auf der Strasse.