Möhlin

«Ein Zeichen für Entwicklung des Dorfes»

Corinne Rohner, Antonio Marra und Rohners Göttibueb Max verschliessen die Zeitkapsel, die unter anderem eine Zeichnung von Max, ein Spielzeugzementlaster sowie die az von Mittwoch enthält. cim

Corinne Rohner, Antonio Marra und Rohners Göttibueb Max verschliessen die Zeitkapsel, die unter anderem eine Zeichnung von Max, ein Spielzeugzementlaster sowie die az von Mittwoch enthält. cim

Möhlin ist in Bewegung: Mit der Grundsteinlegung des neuen Hochregallagers schafft Frigosuisse 10 bis 15 neue Stellen. Seit 1981 baut der Familienbetrieb Frigosuisse AG kontinuierlich aus.

Möhlin ist in Bewegung. Möhlin wächst. Am Mittwoch wurde ein weiterer Grundstein für das Wachstum «Meli» gelegt. Die Firma Frigosuisse AG, spezialisiert auf Kühl- und Tiefkühllogistik, machte den Spatenstich für die Erweiterung seines Gebäudekomplexes.

Seit 1981 baut der Familienbetrieb Frigosuisse AG kontinuierlich aus. Was mit einer Lagerkapazität von 4500 Palettenplätzen begann, umfasst heute 25000 Positionen. Im April 2013 sollen diese um 40 Prozent erhöht werden, was in etwa 10000 neuen Paletten- sowie 720 Kommissionierplätzen entspricht.

Das voll automatisierte neue Tiefkühl-Hochregallager TKL7, welches nun konstruiert wird, schafft somit etwa 10 bis 15 neue Stellen. Gemeindeammann Fredy Böni freut es. «Dies ist ein weiteres Zeichen für die Entwicklung des Dorfes», wandte sich Böni am Mittwochabend bei der Grundsteinlegung des neuen Baus an die Anwesenden.

Guter Standort

In Möhlin gibt es dank der starken Industrie sowie kleineren und mittleren Betrieben rund 3900 Arbeitsplätze. Dies liegt nebst der guten Lage des Dorfes auch an den exorbitanten Preisen für Bau- und Industrieland in der Stadt. Rurale Zonen wie Möhlin sind deshalb begehrtes Land für Firmenstandorte, da die Preise dort meistens tiefer liegen. Das zirka 60 Hektaren grosse Industriegebiet hat noch offene Kapazitäten für weitere Bauten.

Reaktion auf Kundennachfrage

Das neue Tiefkühl-Hochregallager TKL7 wird 107 Meter lang und 25 Meter breit werden und mit der modernsten Fördertechnik ausgestattet sein. Die Firmen Jungheinrich AG und bfb AG, beide spezialisiert auf Industriebauten und Logistik, führen das Projekt durch. Per April 2013 soll der neue Gebäudeteil, welcher nahtlos am bestehenden Lager angefügt wird, in Betrieb genommen werden.

«Wir reagieren damit auf die stetig wachsende Nachfrage und Bedürfnisse unserer Kunden», erläutert Corinne Rohner, Mitbesitzerin und Delegierte des Verwaltungsrats der Frigosuisse AG, die Beweggründe der Investition. Weiter hoffe Rohner, dass dies die Grundlage für ein gesundes Wachsen der Firma sei.

Die Frigosuisse ist ein Familienbetrieb, daher wird von der Gemeinde keine finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt. Über den Kostenpunkt der Investition für das neue Hochregallager mochte sich der Verwaltungsrat an der Grundsteinlegung nicht äussern.

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