Laufenburg

Ein wichtiger Impulsgeber für die Zukunft der Fusionsgemeinde

Die Arbeitsgruppe «Leitbild Laufenburg 2030» präsentiert am Dienstagabend das druckfrische Planwerk. sh

Die Arbeitsgruppe «Leitbild Laufenburg 2030» präsentiert am Dienstagabend das druckfrische Planwerk. sh

Kein Schubladendokument ist das Leitbild Laufenburg 2030, das die Arbeitsgruppe. Für die Fusionsgemeinde Laufenburg mit den Ortsteilen Sulz und Rheinsulz sei es ausserordentlich wichtig, wie man die Zukunft gestalte, so Stadtammann Rudolf Lüscher.

«Wir sind stolz, dass wir heute ein druckfrisches Leitbild präsentieren können», so Rudolf Lüscher am frühen Dienstagabend im Laufenburger Rathaus. Am Montag, so der Stadtammann, sei das Leitbild vom Stadtrat in Kraft gesetzt worden. Es werde nun auch in den nächsten Tagen auf der Website der Stadt aufgeschaltet.

«Wir bauen eine neue Gemeinde» lautete der Slogan der Zusammenschlussgemeinde Laufenburg-Sulz vor vier Jahren. Rudolf Lüscher liess diesen Bau in seinen Worten fassbar werden, betonte, dass der Einzug in das mittlerweile gebaute Haus stattgefunden habe, auch die Einrichtung sei parat. Nun müsse in diesem Haus gewohnt, gelebt werden. Wohnen und Leben heute wie auch in Zukunft. Diese Zukunftsgestaltung sei für Laufenburg als Zentrumsgemeinde ausserordentlich wichtig, führte Lüscher weiter aus. Deshalb wurde die Entwicklungsplanung in das Budget 2013 aufgenommen.

Ein enger Zeitplan

Eine engagierte Arbeitsgruppe aus Stadtratsmitgliedern und Personen aus beiden Ortsteilen haben, so Projektleiter Kurt Brandenberger, innerhalb eines ambitiösen Zeitplanes «eine unglaublich gewissenhaft, kompetente und kollegiale Arbeit» für das umfassende Leitbild geleistet. Die Bevölkerung hatte mit ihrem grossen Mitwirken ebenfalls gezeigt, dass sie an der Entwicklung ihrer Gemeinde beteiligt sein will. Eine schöne Begleiterscheinung des Entstehungsprozesses sei deshalb auch das entstandene «Wir»-Gefühl.

Dass das Leitbild kein Schubladendokument sein soll, sondern aktiv in die Gestaltung der Gemeinde einfliessen muss, zeigt sich unter anderem daran, dass bereits mit der Umsetzung von Sofortmassnahmen begonnen wurde. Es geht dabei insbesondere um sechs Massnahmen, welche im zweiten Bevölkerungsforum von den Teilnehmenden deutlich favorisiert wurden. Es sind dies die Erstellung eines Nutzungskonzept Altstadt; Nutzung Industrieareal (dazu zählt auch das Swissgrid-Areal); Vermarktung Stadthalle; Wärmeverbunde; Beschleunigung von Baubewilligungen und eine kundenorientierte Verwaltung.

«Sofort» kann länger dauern, erklärte Projektleiter Kurt Brandenberger. Ein Nahwärmeverbund beispielsweise brauche oftmals eine langjährige Planung. Sofort bedeutet, dass die Umsetzungen zu den verschiedenen Massnahmen angelaufen sind.

Der neu gewählte Stadtammann Herbert Weiss, er ist mit Beginn der neuen Amtsperiode der einzige bisherige Stadtrat, betonte: «Wir werden mit dem neuen Leitbild schaffen, es nicht einfach auf die Seite legen.» Es sei eine gute Basis, ein gutes Fundament für den neuen Stadtrat. Weiss sagte auch, dass er aus Erarbeitung des Planwerkes sehr viele Erkenntnisse aus den Foren und der Arbeitsgruppe mitgenommen habe.

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