«Die seit 2001 bestehende Grenzüberschreitende Jugendarbeit Laufenburg spricht Jugendliche von hüben und drüben im Alter von 14 bis 18 Jahren an. Nun öffnen wir die Türe zu unserem Jugendtreff im alten Eisenbahnwaggon bei der Hans-Thoma-Schule auch für Junge mit einer Behinderung.

Denn unsere Einrichtung steht für Integration und will eine dementsprechende Plattform bieten», erfuhr die az von Jugendleiter Balder Wentzel.

Vorerst ein Versuch

Vorerst handelt es sich um einen Versuch, acht bis neun behinderte Jugendliche in verschiedene Aktionen einzubeziehen. «Aber bereits die ersten Kontakte und Treffen stimmten alle Beteiligten recht positiv», betonte Jugendleiter Wentzel. Er versteht übrigens die Öffnung des Treffs für Jugendliche mit einer Behinderung als «bedeutende Neuerung im Bereich der offenen Jugendarbeit in Laufenburg».

So gibt es nun einen zusätzlichen Öffnungstag im Jugendtreff Eisenbahnwaggon, und zwar jeweils am Montag von 15 bis 17 Uhr. «Auch mit diesem neuen Angebot möchten wir eine Plattform schaffen, damit sich Jugendliche verschiedener Mentalität kennen lernen und begegnen können», hielt Jugendleiter Balder Wentzel weiter fest.

Die Idee zur Integration Jugendlicher mit einer Behinderung in den Jugendtreff Laufenburg stammt von der Sozialpädagogin Nadine Bressau. Sie leitet ein Projekt beim Landratsamt Waldshut und sie ist jeweils als Betreuerin im Jugendtreff dabei.