Rheinfelden
Ein Prosit auf die Abwärme der Brauerei Feldschlösschen

Spatenstich für den Wärmeverbund Rheinfelden-Mitte: Die Abwärme der Brauerei Feldschlösschen speist künftig den neuen Wärmeverbund Rheinfelden-Mitte. Das Projekt ist mit 15 Millionen Franken budgetiert.

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Spatenstich für den Wärmeverbund Rheinfelden-Mitte
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Spatenstich für den Wärmeverbund unterhalb der Brauerei durch (von links) Feldschlösschen-CEO Thomas Metzger, Vize der AEW AG Hubert Zimmermann und Stadtammann Franco Mazzi.
Thomas Janssen, Leiter Technik und Umwelt bei Feldschlösschen (links) und Jürg Fritiger, Projektleiter bei der AEW, freuen sich auf die Zusammenarbeit im Wärmeverbund.
Aufmerksame Beobachter sind auch (3. und 4. von links) Rheinfeldens Bauverwalter Franz Ressnig und Finanzverwalter Jürg Gasser.

Spatenstich für den Wärmeverbund Rheinfelden-Mitte

Peter Rombach

Die AEW Energie AG und die Stadt Rheinfelden gründen noch diesen Herbst eine Aktiengesellschaft, an der dann beide mit je 50 Prozent beteiligt sind.

Unterhalb der Brauerei erfolgte am Mittwoch Vormittag der offizielle Spatenstich, um das Signal für den Bau der technischen Installationen zu setzen. Die Übergabestation entsteht in einem nicht mehr benötigten Tankkeller der Brauerei. Die Abwärme mit rund 25 Grad aus den Produktionsanlagen wird mittels Wärmepumpen «verdichtet» und gelangt dann etwa 70 Grad heiss in das noch zu bauende Netz der Wärmeversorgung.

Der Rheinfelder Stadtammann Franco Mazzi wies auf die Notwendigkeit hin, effizient mit Energie umzugehen. «Wir haben Freude an diesem neuen Highlight.» Hubert Zimmermann, stellvertretender Vorsitzender der AEW-Geschäftsleitung, lobte insbesondere die Partnerschaft mit der Stadt und erkannte in dem Projekt ein «wichtiges Element» in der örtlichen Wärmeversorgung. Feldschlösschen-CEO Thomas Metzger sprach von einer «bedeutenden Etappe» für das Unternehmen, in welchem die Einsparung von CO 2 seit Jahren hohen Stellenwert einnehme. «Ich bin froh über das Projekt.» (ach)