Erfundener Raub
Ein Passant erfindet einen Raub und macht Anzeige

Ein 63-jähriger Schweizer gestand gegenüber der Staatsanwaltschaft ein, ein Raubdelikt erfunden und angezeigt zu haben. Nun muss er sich wegen Irreführung der Rechtspflege verantworten.

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Raubüberfall mit einem Messer war nur erfunden (Symbolbild)

Raubüberfall mit einem Messer war nur erfunden (Symbolbild)

Keystone

Gegenüber der Staatsanwaltschaft erklärte der 63-jährige Schweizer, dass er entgegen seiner Anzeigeerstattung nicht beraubt worden sei, schreibt die Aargauer Kantonspolizei in einer Mitteilung. Er habe den Überfall erfunden und gegenüber der Polizei falsche Aussagen gemacht. Offenbar habe ihn das schlechte Gewissen geplagt.

Am 8. Dezember hatte die Kantonspolizei Aargau einen Zeugenaufruf veröffentlicht, nachdem das mutmassliche Opfer einen Tag zuvor einen bewaffneten Raub gemeldet hatte.

Der Beschuldigte mus ssich nun vor der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wegen «Irreführung der Rechtspflege» verantworten.

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