Frick

Ein liebevoller Blick hinter die Kulissen von Karl’s Kühne Gassenshow

Dokumentarfilmer Heinz Winter zwischen den Betreibern von Fricks Monti Martina Welti und Philipp Weiss. sh

Dokumentarfilmer Heinz Winter zwischen den Betreibern von Fricks Monti Martina Welti und Philipp Weiss. sh

Der im Fricktal aufgewachsener Heinz Winter zeigt am kommenden Sonntag in Fricks Monti den Film «Mikrokosmos Gassenshow». Der Dokumentarfilmer hat das Team von Karl’s Kühne Gassenshow eine Saison lang mit der Kamera begleitet.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1984 hat Karl’s Kühne Gassenschau in 20 verschiedenen Produktionen über eine Million Zuschauer begeistert. Mit scheinbarer Leichtigkeit lassen die Akteure an ihren jeweils abenteuerlichen Schauplätzen das Publikum in den Zauber ihren grossartigen Shows eintauchen. Scheinbar, denn hinter den aufwendigen Inszenierungen voller Magie steckt jede Menge Arbeit und Anstrengungen.

Heinz Winter hat das Gesamtkunstwerk «Karls Kühne Gassenschau» als Teil des Teams einen Sommer lang hinter der Bar begleitet. In Fricks Monti erklärte der in Münchwilen aufgewachsene Dokumentarfilmer am gestrigen späten Montagnachmittag, dass er bei jenem Bareinsatz auf die Idee gekommen sei, seinen zweiten Dokumentarfilm dem Alltag und damit dem Blick hinter die Kulissen von Karl’s Kühne Gassenschau zu widmen.

Trailer zum Dokumentarfilm über Karls Kühne Gassenschau

2009 hat der heute 38-jährige Winter seine erste Dokumentation über «sein» langjähriges Badener Wohnquartier mit «Abschied vom Gstühl» gedreht.

Ein eigener Mikrokosmos

In seinem neuen Film «Mikrokosmos Gassenschau» hat er die rund sechzig Mitarbeiter von Karl’s Kühne Gassenschau ein halbes Jahr lang in ihrem Outdoortheater im stillgelegten Steinbruch von St. Triphon (VD) begleitet. Hat das Leben und Schaffen des Ensembles in all seinen Alltagsfacetten mit der Kamera eingefangen.

«Der Film zeigt die Menschen abseits des Spektakels im alltäglichen Aufeinandertreffen. Er erlaubt einen persönlichen Blick hinter die Kulissen dieses kulturellen Grossbetriebes und erzählt die Geschichte und Geschichten von Menschen, denen es trotz Schwierigkeiten und Konflikten gelingt, den täglichen Umgang und das gemeinsame Arbeiten zu kultivieren», so eine Kurzbeschreibung des Filmes.

Ein Film, der so Heinz Winter eigentlich fürs Fernsehen gemacht worden sei. Er habe aber die Möglichkeiten erhalten, in die Kinos zu gelangen. Entsprechend nahm er Kontakt mit Kinobetreibern auf, so auch mit Philipp Weiss von Fricks Monti.

«Ich habe den Film gesehen, er hat mir irrsinnig gut gefallen», erklärt Letzterer und ergänzt: «Wir fördern zudem Lokales in allen Sparten sehr gerne.» Damit nimmt der Betreiber von Fricks Monti Bezug auf die Fricktaler Herkunft von Filmemacher Heinz Winter.

Dieser habe es geschafft, so Philipp Weiss, in seinem Dokumentationsfilm den Geist und die Arbeit der Truppe von Karl’s Kühne Gassenschau filmisch festzuhalten.

«Es geht um die Menschen, die eine Saison lang eng zusammenleben und zusammenschaffen», so Heinz Winter zu seinem Film. Gezeigt werden die schönen, wie auch die weniger schönen Momente und Situationen, die es im Alltag rund um das Theater gibt. «Es gibt auch immer wieder was zum Schmunzeln», sagt ein im Gedanken an diese Filmausschnitte gleichfalls schmunzelnder Filmemacher Winter.

«Mikrokosmos Gassenschau» wird in Fricks Monti am kommenden Sonntag, 3. November, um 11 Uhr gezeigt.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1