Frick

Ein Kalender, der Gross und Klein in der Adventszeit zusammenbringen soll

Am 1.Dezember enthüllte die Primarschule Frick ihr erstes Adventsfenster.

Am 1.Dezember enthüllte die Primarschule Frick ihr erstes Adventsfenster.

In Frick hat sich die Schule etwas Spezielles für die Adventsfenster einfallen lassen – in Zeihen gibt es sie bereits seit 25 Jahren.

Funkelnde Sterne, glitzernde Schneekristalle, geschwungene Tannenbäume – so mancherorts werden in der Adventszeit die kunstvollen Winterlandschaften hinter den Fensterscheiben den Betrachter auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Auch die Schüler der Primarschule Frick verwandeln die Fassade des Schulhauses 1957 wiederum in einen überdimensionalen Weihnachtskalender. Täglich, bis zum 24. Dezember wird ein Fenster mit einem Adventssujet geöffnet.

«Als Besonderheit werden in diesem Jahr im Rahmen des Projekts ‹Singen macht Spass› bei einigen Fenstereröffnungen die Klassen zusammen mit einem Chor vor dem Schulhaus singen», sagt Schulleiter Peter Boss. 

Absagen an einige ­Dekorateure erteilt

In Rheinfelden seien die ­Adventsfenster kaum mehr wegzudenken, sagt Stéphanie Berthoud, Leiterin des Stadtbüros. «Seit vielen Jahren dekorieren Freiwillige mit viel Kreativität und Freude ihre Fenster und helfen auf diese Weise mit, Rheinfelden in einen weihnachtlichen Zauber zu versetzen.»

Anlässlich einiger Fensteröffnungen bietet sich die Gelegenheit, bei einem Apéro mit Punsch, Glühwein, Kuchen oder anderen Köstlichkeiten, ins Gespräch zu kommen. «Damit haben die Adventsfenster auch eine soziale Funktion», sagt Berthoud. Mühe gehabt, Freiwillige zu finden, hatte Tourismus Rheinfelden keine – im Gegenteil. «Wir mussten sogar Absagen erteilen», so Berthoud.

«Ein Apéro ist keine Pflicht»

Höhepunkt sei das klingende Adventsfenster vom 19.November, bei dem ein farbenprächtiges Lichterspiel mit weihnachtlichen Sujets auf die Stadtkapelle projiziert wird.

In kleineren Gemeinden sind es oftmals Private oder Vereine, welche die Adventsfenster-Aktion auf die Beine stellen. In Gansingen ist dies etwa der Landfrauenverein. «Wir hatten in diesem Jahr grosse Mühe, genügend Freiwillige zu finden», sagt Sandra Husner vom Vorstand.

Erst Ende November konnte man das 24. Adventsfenster vergeben. Dies käme daher, weil viele der potenziell ­Interessierten durch die kunstvollen Bilder der Dekorateure, die schon länger dabei sind, gehemmt seien, mitzumachen. Dazu käme, dass manche Dekorateure bei der Fenstereröffnung noch gross auftischten. «Ein Apéro ist keine Pflicht. Für uns reicht es schon, wenn die Kinder etwas hinter das Fenster stellen», so Husner.

Eine Tradition seit 25 Jahren

In Zeihen gibt es die Adventsfenster bereits im 25. Jahr. Anlässlich des Jubiläums hat die Kulturkommission die Adventsfenster-Aktion am Sonntag auf die gleiche Art eröffnet wie vor 25 Jahren.

«Mit der Illumination des grossen Weihnachtsbaumes, bei der jeder Einwohner einen Zettel mit einem Wunsch an die Gemeinde an einen Zweig hängen durfte», sagt Urs Bürgi, Präsident der Kulturkommission. «Nach Weihnachten werden wir die Zettel an die entsprechenden Stellen weiterleiten.»

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