Münchwilen
Ein Indoor-Kreisel ganz alleine für Baudirektor Peter C. Beyeler

Zum Ende seiner Amtszeit liess es sich Regierungsrat Peter C. Beyeler nicht nehmen, sich bei den Mitarbeitenden der Werkhöfe Münchwilen und Felsenau und dem Forstbetrieb Aare-Rhein zu verabschieden.

Susanne Hörth
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Peter C. Beyeler (l.) mit Josef Stutz dreht auf der Strassenwischmaschine, Baujahr 1925, eine Ehrenrunde. sh

Peter C. Beyeler (l.) mit Josef Stutz dreht auf der Strassenwischmaschine, Baujahr 1925, eine Ehrenrunde. sh

Wo ein Kreisel ist, ist in der Regel auch Regierungsrat Peter C. Beyeler nicht weit. Vor allem wenn es um die Planung und Umsetzung von solchen Bauwerken geht. Viele Kreisel hat der Baudirektor in seiner bald 13-jährigen, nun zu Ende gehenden Amtszeit, im Aargau realisiert.

Beim allerneusten Kreisel hatte der Baudirektor aber weder bei der Planung noch beim «Bau» seine Hände im Spiel.

Im Werkhof Münchwilen hat der Verantwortliche Leiter Roland Jegge am Freitag extra einen Beyeler-Indoor-Kreisel in der Halle auf den Boden aufmalen lassen. Selbstverständlich mit Kreiselschmuck, das Aargauer Wappen, verteilt auf drei Stelen.

Indoor-Kreisel «Beyeler»

Ausschlag für den Indoor-Kreisel hat die Anwesenheit von Beyeler am gestrigen Montagnachmittag im Werkhof Münchwilen gegeben.

Der Vorsteher des Departementes Bau, Verkehr und Umwelt hat es sich nicht nehmen lassen, sich zum Ende seiner Amtszeit von den Mitarbeitenden der Werkhöfe Münchwilen und Felsenau, des Kreisingenieurbüros Frick sowie des Forstbetriebes Aare-Rhein persönlich zu verabschieden.

Es seien die Mitarbeiter der Werkhöfe, die draussen dafür sorgen, dass auf den Strassen alles organisiert sei, so Beyeler. Machte dabei unter anderem auf die bei Schneeverhältnissen schon frühmorgens geräumten Strassen aufmerksam.

Er freute sich auch, dass der Kanton Aargau in seinen 13 Regierungsjahren eine Aufwertung erfahren habe. Dies trotz 90 000 Einwohnern und 60 000 Fahrzeugen mehr.

Das Verhältnis zwischen Siedlung, Verkehr und Natur sei im Gleichgewicht. Unter Natur versäumte er es ebenfalls nicht, den Mitarbeitenden der Forstbetriebe zu danken.

Unterwegs mit alter Dame

Mit Schmunzeln wurde darauf hingewiesen, dass Beyeler im Regierungsrat das älteste Mitglied sei. Eine noch ältere Werkhof-Mitarbeiterin mit Jahrgang 1925 wurde daraufhin dem Baudirektor vorgestellt.

Dieser liess sich nicht lange bitten und nahm neben Werkhof-Mitarbeiter (Schaffisheim) Josef Stutz in der 13 PS starken Strassenwischmaschine Platz. Nachdem diese mittels Kurbel gestartet worden war, stand eine Ehrenrunde einmal rund um den Münchwiler Werkhof auf dem Programm.

«Ich werde Euch alle vermissen», sagte ein sichtlich gerührter Beyeler später beim Apéro zu den Anwesenden. Zuvor war ihm noch ein Miniatur-Kreiselschild, selbstverständlich mit Beyeler-Zeile, überreicht worden.

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