Vor ziemlich genau einem Jahr wurde es feierlich eingeweiht und dient seitdem für viele berührende Anlässe und schöne Begegnungen – das Labyrinth neben der römisch-katholischen Kirche in Frick. Nun wurde dort wieder ein stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert. Es waren ein Rückblick, ein Gedenktag, ein Neubeginn und ein Abschied, die den Gottesdienst ausfüllten.

Auch an diesem Abend war der Kreis des Labyrinths mit vielen Kerzen und wärmenden Feuerstellen festlich beleuchtet. Ein Jahr ist vergangen seit der Einweihung. Ein Jahr, in dem die Feierlichkeiten des Kirchenjubiläums in Frick viele Höhepunkte lieferten und die Gemeinschaft gepflegt wurde. Dankbar blicken alle Beteiligten zurück, aber geniessen auch das, was neu geschaffen wurde.

Raum für Mensch und Natur

Der Gedenktag des Heiligen Hubertus bot den Rahmen für den Gottesdienst. Er gehörte zu den 14 Nothelfern und ist Patron zahlreicher Kirchen sowie Schutzpatron der Jäger und vieler Berufe wie Optiker und Mathematiker. So passte die musikalische Untermalung der Jagdhornbläser zur Gestaltung des Gottesdienstes.

Aber auch die Natur erhielt ihren Raum im Gottesdienst, denn mit einem letzten Eimer Erde festigten Verena Salvisberg, reformierte Pfarrerin in Frick, und Ulrich Feger, Pastoralassistent der katholischen Pfarrei, den Stand der Sommerlinde, ein Geschenk der Reformierten Kirchgemeinde in Frick zum 300-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig ergriff Ulrich Feger die Gelegenheit, Verena Salvisberg zu verabschieden, denn sie wird demnächst ein neues Amt im bernischen Roggwil übernehmen. Herzlich dankte man ihr für die gute ökumenische Zusammenarbeit, die sehr geschätzt und genossen wurde.

So zeigte sich an diesem Abend im Labyrinth in vielerlei Hinsicht sehr eindrucksvoll, dass Wege, die auch mal über Stolpersteine oder Irrwege führen, sich doch finden zu einem gemeinsamen Ziel hin, welches Hoffnung gibt für alle, die mitgehen.