Rheinfelden
Ein Dach für das kleine Feld

Am Behörden-Eislauf waren anstehende Investitionen bei der Kunsteisbahn ein Thema.

Peter Rombach
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Am traditionellen Behörden-Eislauf massen sich Eishockey-Teams beider Länder – mit dem besseren Ende für die Schweiz (Team rechts). ach

Am traditionellen Behörden-Eislauf massen sich Eishockey-Teams beider Länder – mit dem besseren Ende für die Schweiz (Team rechts). ach

Peter Rombach

Der traditionelle Behördeneislauf auf der Kunsteisbahn, im Volksmund kurz «Kunschti» genannt, bot nicht nur die Chance zum sportlichen Kräftemessen, sondern lieferte den Repräsentanten der an der KuBa Freizeitcenter AG beteiligten Gemeinden und Vereine Möglichkeiten zum Gedankenaustausch.

KuBa-Geschäftsführer Willy Vogt zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Eintrittszahlen. Die vergangene Badi-Saison habe letztlich doch noch von warmem Sommerwetter profitiert, die Kunschti erweise sich in den Wintermonaten als Publikumsmagnet. In seiner Vorschau skizzierte Vogt einige für den Kunschti-Bereich geplante Investitionen. Als da wären die Optimierung des Eingangsbereiches, die Sanierung und Erweiterung der Garderobenzone und die schon länger angepeilte Überdachung des kleinen Eisfeldes.

Für den Eislaufclub bestätigte Gaby Ludwig, dass die Nachwuchsförderung hohen Stellenwert einnehme. Schaulaufen und Clubmeisterschaften hätten dokumentiert, welch solide Trainingsarbeit geleistet wird: «Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft.» In diesem Sinne äusserte sich auch Hansueli Tischhauser, Präsident des EHC Rheinfelden. Die erste Mannschaft stehe in der 2. Liga derzeit in der Playoff-Runde; ob die Zweite den Liga-Erhalt schaffe, sei hingegen fraglich.

Urs Hohler gestorben

Den Erfolg der KuBa AG führte Stadtammann Franco Mazzi insbesondere auf den «guten Zusammenhalt von Organisationen und Vereinen» zurück. Der vor wenigen Wochen verstorbene Verwaltungsratspräsident Urs Hohler habe als Motor einer Zusammenlegung von Badi und Kunschti vor Jahren die Basis für umfangeiche, teils millionenschwere Sanierungen geschaffen.

«Er hat den Verwaltungsrat straff geführt, Krisengespräche immer selbst wahrgenommen und stand bei schwierigen Sachen stets vornedran zur Lösungssuche», hielt Mazzi in seinem Nachruf fest. Mehr noch: «Nach getaner Arbeit konnte er witzig und charmant sein, in Verhandlungen aber war er hart.»

Übrigens: Den Plausch-Eishockey-Match konnte einmal mehr das Schweizer Team mit 5:2 Toren für sich entscheiden und deklassierte damit die Mannschaft aus badisch Rheinfelden. Die Schaulustigen erlebten ein spannendes und aktionsreiches Spiel.