Eiken
Dieser Siloturm soll künftig Strom produzieren: Jetzt liegt das Baugesuch für die Fotovoltaikanlage auf

Die Genossenschaft Landi Frila saniert ihre Siloanlage in Eiken für insgesamt über zwei Millionen Franken. Zum Projekt gehört auch eine Fotovoltaikanlage, die an der Fassade des südlichen Siloturms installiert werden soll. Aktuell liegt das Baugesuch dafür auf.

Nadine Böni
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Ab dem 16. Juli liegt das Baugesuch für eine Fotovoltaikanlage am Siloturm der Landi Frila in Eiken auf..

Ab dem 16. Juli liegt das Baugesuch für eine Fotovoltaikanlage am Siloturm der Landi Frila in Eiken auf..

Nadine Böni

Seit fast 50 Jahren gehören sie zu den markantesten Gebäuden in Eiken: die beiden Silotürme der Landi Frila an der Sisslerstrasse, knapp 60 Meter hoch und gebaut in den Jahren 1963 und 1971. In den vergangenen Jahren wurden im sogenannten SiloCenter der Genossenschaft jeweils gegen 8000 Tonnen Getreide und Ölsaaten entgegengenommen.

Nun soll die Anlage saniert und modernisiert werden. Unter anderem ist die Vergrösserung der beiden Annahmegossen geplant. Und: An einem der beiden Silotürme soll eine Fotovoltaikanlage entstehen. Das entsprechende Baugesuch liegt vom 16. Juli bis 16. August auf der Verwaltung in Eiken öffentlich auf.

Im Frühjahr hatte bereits die Generalversammlung der Genossenschaft einen entsprechenden Kredit über 2,05 Millionen Franken für das Gesamtprojekt genehmigt. Auf die Sanierung der Siloanlage entfallen dabei rund 1,67 Millionen Franken, für die Fotovoltaikanlage wird mit Kosten in Höhe von knapp 240'000 Franken gerechnet.

Die dritte Fotovoltaikanlage der Landi

«Unserem Leitbild entsprechend prüfen wir bei Umbauten jeweils die Möglichkeiten für die Installation einer Fotovoltaikanlage», sagt Martin Müller, Mitglied der Geschäftsleitung. So wurde auch der TopShop Sonnenberg in Möhlin bei einer Modernisierung 2018 mit einer eigenen Fotovoltaikanlage ausgestattet, ebenso dieses Jahr der Landi-Standort Rheinfelden-Ost.

Die Anlage in Eiken soll an der Fassade des südlichen Siloturms installiert werden, rund 540 Quadratmeter messen und so eine Jahresleistung von über 70'000 Kilowattstunden erreichen. Rund 60 Prozent des produzierten Stroms könnte die Genossenschaft für den Eigenbedarf nutzen.

Die Umsetzung des Projekts wird auf die Getreideannahme und die Warenauslagerung des SiloCenters abgestimmt und erstreckt sich daher bis in den Juni 2023. Die Fotovoltaikanlage soll dabei – ein Baugesuchsverfahren ohne Einwendungen vorausgesetzt – noch in diesem Jahr realisiert werden.