Wittnau
Ehrenamtlicher Einsatz schafft neuen Glanz für altes Gemäuer

Eine Arbeitsgruppe putzt auf dem Refugium Horn die römische Wehranlage. Die Freiwilligen säubert das überwachsene Mauerwerk mit Spachteln, Bürsten und Besen.

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Mauerwerk gesäubert: Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Refugium Horn. zvg

Mauerwerk gesäubert: Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Refugium Horn. zvg

Die «Reichbergler» sind seit mehreren Monaten auf dem Refugium Horn mit dem Putzen der römischen Wehranlage beschäftigt. Der Name dieser Arbeitsgruppe ist bei einem früheren Projekt entstanden. Aus Interesse an den archäologischen Werken auf dem Gemeindegebiet von Wittnau wurde das Refugium Horn als neues Objekt gewählt.

Das Areal des Refugiums befindet sich im Naturwaldreservat Homberg-Horn. Mit dem Gemeinderat und den zuständigen Instanzen des Kantons Aargau (Archäologie und Wald) wurden die Bedingungen vereinbart. So werden die Einsätze Christoph Reding, Archäologie sowie Förster Stefan Landolt gemeldet.

Vor Beginn haben Rolf Brogle, Dietmar Entlesberger und Beat Walde ein Muster ausgeführt, welches beurteilt wurde. Mit Spachteln, Bürsten und Besen wird das überwachsene Mauerwerk gesäubert. An den über 12 Halbtageseinsätzen haben sich je drei bis fünf Freiwillige beteiligt. Nun wurde die Ausführung mit dem zuständigen Archäologen Reding besprochen sowie der Ausblick ins kommende Jahr behandelt. Alle Arbeiten inklusive des administrativen Aufwands erfolgen dabei ehrenamtlich. Im Frühjahr gehen die Arbeiten weiter – vorgesehen ist dann auch eine Besichtigung mit Information. Sollten Massnahmen nötig werden, sind im Voranschlag der Gemeinde Wittnau für 2014 Beträge an die Kosten eingestellt. (AZ)