Seit September konnten sich Schriftsteller für das grenzüberschreitende Kulturstipendium «Burgschreiber zu Laufenburg» bewerben. Das Stipendium haben die Kulturschaffenden Martin Willi und Petra Gabriel initiiert, um die Literatur und Kultur zu fördern und Laufenburg bekannter zu machen (die AZ berichtete).

Insgesamt gingen für die Stelle des «Burgschreibers zu Laufenburg» 16 Bewerbungen ein. Die sechsköpfige Jury hat sich nun entschieden, das Stipendium an Markus Manfred Jung zu vergeben.

Jung wurde 1954 in Zell im Wiesental geboren. Er schloss mit Erfolg Studien in Germanistik, Skandinavistik, Philosophie und Sport ab und war bis vor kurzem als Gymnasiallehrer tätig. Als Schriftsteller schreibt er Gedichte, Geschichten, Theaterstücke und Hörspiele in alemannischer Mundart und Hochdeutsch – unter anderem «D Bluetschuld vo Laufeburg» aus dem Jahr 2007.

«Wir sind überzeugt, mit Jung einen ambitionierten und ausgewiesenen Burgschreiber gefunden zu haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm», schreibt die Jury in einer Mitteilung.

Der Autor wird vom 1. März bis 31. Mai 2019 das Amt ausführen und dabei bei Privatpersonen beidseits des Rheins wohnen. Am 8. März 2019 findet in der Kultschüür Laufenburg die offizielle Auftaktveranstaltung statt, wo der Burgschreiber der Öffentlichkeit vorgestellt wird. (az)