Frick
Ehemalige Frau Gemeindeammann hat das Sozialamt 10 Jahren geleitet

Die Leiterin des Sozialamts Frick wurde vom Gesamtgemeinderat im Rahmen einer Abschiedsfeier in den Ruhestand verabschiedet: Rita Bätscher, ehemals Frau Gemeindeammann in Kaisten, hat das Fricker Sozialamt während 10 Jahren geleitet.

Walter Christen
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Verabschiedung der Leiterin des Sozialamts Frick, Rita Bätscher (mit Blumenstrauss), in den Ruhestand (von rechts): Gemeinderat Daniel Suter, Gemeindeammann Anton Mösch, Rita Bätscher, Heinz Bätscher, Vizeammann Christian Fricker, Gemeinderätin Susanne Gmünder Bamert und Gemeinderat Thomas Stöckli. – Foto: chr

Verabschiedung der Leiterin des Sozialamts Frick, Rita Bätscher (mit Blumenstrauss), in den Ruhestand (von rechts): Gemeinderat Daniel Suter, Gemeindeammann Anton Mösch, Rita Bätscher, Heinz Bätscher, Vizeammann Christian Fricker, Gemeinderätin Susanne Gmünder Bamert und Gemeinderat Thomas Stöckli. – Foto: chr

Sie hat viele bewegende Momente erlebt, während ihrer 10-jährigen Tätigkeit als Leiterin des Sozialamts in der Zentrumsgemeinde Frick: «Nicht immer war es einfach, es gab zwischendurch auch schwierige Fälle», erinnert sich Rita Bätscher, die gestern Montagabend im Beisein von Ehemann Heinz vom Gesamtgemeinderat Frick, mit Gemeindeschreiber Heinz Schmid, offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Gemeindeammann Anton Mösch hielt rückblickend fest, dass die frühere Frau Gemeindeammann von Kaisten am 1. April 2003 als Stellvertreterin der damaligen Amtsstellenleiterin, Ursula Stäuble, ihre Arbeit beim Sozialamt Frick aufgenommen hatte. Am 1. August 2008 übernahm sie dann die Leitung und trat nun per Ende Juli in den Ruhestand. Sie hat die Amtsleitung an ihre bisherige Stellvertreterin, Gabriela Reimann, abgetreten.

«Rita Bätscher war ein Glücksfall für uns. Mit ihrer ruhigen Art hat sie den Ton mit den Leuten immer gefunden und trotzdem war sie konsequent», sagte Gemeindeammann Anton Mösch an der Verabschiedung von Rita Bätscher, die feststellte, dass die Zahl der Kundschaft je nach wirtschaftlicher Lage variiert. «Es gibt aber Leute, die wir seit 10 Jahren oder länger betreuen. Wir leisten auch immaterielle Hilfe, die einen hohen Stellenwert einnimmt. Die meisten Leute kommen jedoch wegen finanzieller Unterstützung.»

Etwa 700'000 Franken materielle Hilfe netto erbringt die Gemeinde Frick pro Jahr, denn 2,5 bis 3 Prozent der Bevölkerung müssen unterstützt werden, wie vom Gemeindeammann zu erfahren war.

Rita Bätscher freut sich auf ihren neuen Lebensabschnitt, den sie mit ihrem ebenfalls pensionierten Mann Heinz gestalten wird, wie sie sagte. Sie haben ein Haus und einen grossen Garten und seit noch nicht langer Zeit ein Grosskind – die Arbeit wird dem Ehepaar sicher nicht ausgehen.

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