Sie hat viele bewegende Momente erlebt, während ihrer 10-jährigen Tätigkeit als Leiterin des Sozialamts in der Zentrumsgemeinde Frick: «Nicht immer war es einfach, es gab zwischendurch auch schwierige Fälle», erinnert sich Rita Bätscher, die gestern Montagabend im Beisein von Ehemann Heinz vom Gesamtgemeinderat Frick, mit Gemeindeschreiber Heinz Schmid, offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Am 1.April 2003 in Frick begonnen

Gemeindeammann Anton Mösch hielt rückblickend fest, dass die frühere Frau Gemeindeammann von Kaisten am 1. April 2003 als Stellvertreterin der damaligen Amtsstellenleiterin, Ursula Stäuble, ihre Arbeit beim Sozialamt Frick aufgenommen hatte. Am 1. August 2008 übernahm sie dann die Leitung und trat nun per Ende Juli in den Ruhestand. Sie hat die Amtsleitung an ihre bisherige Stellvertreterin, Gabriela Reimann, abgetreten.

«Rita Bätscher war ein Glücksfall für uns. Mit ihrer ruhigen Art hat sie den Ton mit den Leuten immer gefunden und trotzdem war sie konsequent», sagte Gemeindeammann Anton Mösch an der Verabschiedung von Rita Bätscher, die feststellte, dass die Zahl der Kundschaft je nach wirtschaftlicher Lage variiert. «Es gibt aber Leute, die wir seit 10 Jahren oder länger betreuen. Wir leisten auch immaterielle Hilfe, die einen hohen Stellenwert einnimmt. Die meisten Leute kommen jedoch wegen finanzieller Unterstützung.»

Unterstützung für bis 3 Prozent der Einwohner

Etwa 700'000 Franken materielle Hilfe netto erbringt die Gemeinde Frick pro Jahr, denn 2,5 bis 3 Prozent der Bevölkerung müssen unterstützt werden, wie vom Gemeindeammann zu erfahren war.

Rita Bätscher freut sich auf ihren neuen Lebensabschnitt, den sie mit ihrem ebenfalls pensionierten Mann Heinz gestalten wird, wie sie sagte. Sie haben ein Haus und einen grossen Garten und seit noch nicht langer Zeit ein Grosskind – die Arbeit wird dem Ehepaar sicher nicht ausgehen.