Zuzgen
«Du bist so jung, wie Deine Zuversicht»: Balz Scharf ermuntert Senioren

Balz Scharf referierte am Seniorennachmittag über die Pro Senectute – und ermunterte die Senioren, aktiv zu bleiben.

Fritz Imhof
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Balz Scharf beantwortete am Seniorennachmittag Fragen zum Älterwerden. zvg

Balz Scharf beantwortete am Seniorennachmittag Fragen zum Älterwerden. zvg

«Du bist so jung, wie Deine Zuversicht – Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand.» Mit diesem Zitat von Albert Schweitzer leitete Balz Scharf, Leiter von Pro Senectute Bezirk Rheinfelden, seine Informationen über die Organisation für ältere Menschen ein. Scharf sprach im Rahmen des Seniorennachmittags der Reformierten Kirchgemeinde Wegenstettertal in Zuzgen. Und er ergänzte das Schweitzer-Zitat mit den Worten: «Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.»

Senioren fühlen sich jünger

Balz Scharf ermunterte die Senioren am Info-Nachmittag mit den Worten: «Man kann sein Leben bis zum Ende sinnvoll gestalten.» Zwar möchte niemand gerne alt sein, aber in Tat und Wahrheit fühlten sich heute 60- bis 69-Jährige um zehn Jahre jünger. Das Alter dürfe somit nicht als Schlusspunkt, sondern als eigenständiger Teil des Lebens wahrgenommen werden, betonte Scharf.

Konkret riet er älteren Menschen, ihre persönlichen Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Er ermunterte, körperlich aktiv zu bleiben. Auch wenn die Möglichkeiten kleiner werden, solle auf die Möglichkeiten fokussiert werden und nicht auf das, was nicht mehr geht – und sich an dem freuen, was noch möglich ist. Er riet zudem, sich an das zu erinnern, was man im Leben erreicht hat.

Scharf stellte sodann die zahlreichen Dienstleistungen von Pro Senectute Aargau und Rheinfelden vor. Sie reichen von der Pensionierungsvorbereitung über Lebensfragen, Heimeintritt, gesellige Anlässe, Haushalthilfe, Ferienwochen, Finanz- und Steuerberatung, Wandergruppen bis zum Mahlzeitendienst. Anschliessend stellte sich der Leiter der Pro Senectute Bezirk Rheinfelden den engagierten Fragen aus dem Publikum, die bis hin zur Alters- und Gesundheitspolitik reichten. Er äusserte sich auch zur heiklen Frage, ab wann trotz allen Angeboten ein Heimaufenthalt sinnvoll sein kann.

Scharf machte auch auf die Anlauf- und Beratungsstelle für 170 Gemeinden im Aargau aufmerksam, die unter der Nummer 0848 40 80 80 angerufen werden kann. Pro Senectute ist ausserdem unter www.ag.prosenectute.ch und der E-Mailadresse info@ag-prosenectute.ch erreichbar. (AZ)