Frick
Drei Einsprachen gegen den Boulevard mit städtebaulichem Akzent

Der in Frick geplante Widenboulevard soll das Stadtbild prägen. Bereits gibt es beachtliches Interesse an den Wohnungen und Geschäftsflächen. Bei der Baugesuchsauflage gab es jedoch drei Einwendungen.

Merken
Drucken
Teilen
Visualisierung des Widenboulevards in Frick mit der geplanten Wohn- und Geschäftsüberbauung, in welcher auch Laden- und Gewerbeflächen vorgesehen sind. pd

Visualisierung des Widenboulevards in Frick mit der geplanten Wohn- und Geschäftsüberbauung, in welcher auch Laden- und Gewerbeflächen vorgesehen sind. pd

Wie die Aargauer Zeitung in Erfahrung bringen konnte, ist das Interesse von möglichen Käufern und Mietern von Wohnungen und Gewerbeflächen in der geplanten Wohn- und Geschäftsüberbauung an der Widengasse in Frick bisher beachtlich. Um einiges grösser jedenfalls als das Interesse an den Plänen während der bis Anfang September erfolgten Auflage des Baugesuchs. Und dennoch sind während der Gesuchsauflage drei Einwendungen eingereicht worden. Die Einwendungsverhandlungen haben inzwischen bereits begonnen.

Für die Neugestaltung der Fricker Widengasse und des Widenplatzes wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Als Sieger ging daraus die Investorengruppe Widengasse AG hervor mit Bauherrschaft/Investoren Anton Giess AG, Rheinfelden, und PSP Peter Schwarb Planung GmbH, Frick. Den Architekturauftrag erhielt die Jeker Architekten SIA AG in Basel.

Das Siegerprojekt sieht einen Gebäudekomplex mit 27 Wohnungen und Gewerbeflächen vor. Das Projekt ist Teil der Gesamtkonzeption «Frick 2035», mit der sich der Ort zum Gewerbe- und Wohnzentrum des oberen Fricktals entwickeln beziehungsweise diese Stellung weiter ausbauen möchte. Denn die Widengasse und der Widenplatz sollen zum neuen Gemeindezentrum werden und Platz sowohl für das Wohnen als auch für Gewerbe bieten. Das Parkplatzangebot soll beibehalten und der Sisslebach als Raum für Naherholung miteinbezogen werden.

Der Baubereich befindet sich auf dem Land zwischen Widengasse und Sissle. Auf dem zur Überbauung vorgesehenen Areal stehen ein Wohngebäude, gibt es Lagerflächen und Pflanzgärten. Ausserdem besteht im westlichen Teil, gegenüber des alten Feuerwehrmagazins, ein Parkplatz. Für die Realisierung der Überbauung werden die bestehenden Bauten abgebrochen. Geplant ist ein Gebäude mit den Nutzungen Wohnen, Dienstleistung, Verkauf und Bistro/Gastro.

«Ein überzeugendes Konzept»

In der Gesamtbetrachtung seines Fachberichts stellte der als Gutachter eingesetzte Architekt William Steinmann aus Wettingen fest: «Die geplante Überbauung Widenboulevard bildet einen optimalen Lösungsansatz bezüglich des Nutzungsinhalts und überzeugt durch ihr städtebauliches und architektonisches Konzept.» (chr)