Handball

Doppelte Freude bei den Fricktaler Teams

Geschafft: Die Handballer des TSV Frick, hier wirft Captain Jan Hauser, spielen nächste Saison in der 1.Liga. Archiv/zvg

Geschafft: Die Handballer des TSV Frick, hier wirft Captain Jan Hauser, spielen nächste Saison in der 1.Liga. Archiv/zvg

Der TSV Frick und die SG Magden/Möhlin steigen in die 1. Liga auf

Zwei Spiele, zwei Siege. Nach dem überlegenen Gewinn der Qualifikation lassen die 2. Liga-Handballer des TSV Frick auch in den Aufstiegsspielen nichts anbrennen und sichern sich den Aufstieg in die 1. Liga souverän. «Die Erleichterung war riesig, als der Aufstieg definitiv feststand. Wir wollten unsere starke Qualifikation unbedingt mit dem Aufstieg krönen. Obwohl wir am Ende zwei klare Siege feiern konnten, waren die Aufstiegsspiele kein Selbstläufer. Nicht jeder Gruppensieger hat am Ende den Aufstieg geschafft», so Trainer Bruno Stadelmann.

Die Fricker aber haben ihre Chance gepackt und den Aufstieg ins Trockene gebracht. Nach dem 28:24-Sieg zum Auftakt der Aufstiegsspiele gegen Gossau und dem deutlichen Sieg von Gossau gegen Vevey, sah die Ausgangslage vor dem letzten Spiel gegen Vevey, das am Sonntag ausgetragen wurde, sehr gut aus. Die Mannschaft von Bruno Stadelmann hätte gar mit acht Treffern Differenz verlieren können und wäre immer noch aufgestiegen. Entsprechend war die Sache kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gelaufen, als die Fricker ihren Vorsprung auf neun Tore ausbauen konnten. «Wir haben uns seriös vorbereitet und diszipliniert gespielt, sodass wir die gute Ausgangslage ohne zu zittern verwerten konnten», lobt Bruno Stadelmann seine Mannschaft, die gegen Vevey mit 28:25 gewann.

Obwohl der Aufstieg eben erst Tatsache geworden ist, laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison in der 1. Liga schon auf Hochtouren. Der Verein möchte die Mannschaft punktuell verstärken, damit mehr Qualität und vor allem mehr Breite vorhanden sind, um nächste Saison in der 1. Liga bestehen zu können.

Während der TSV Frick den Aufstieg souverän geschafft hat, musste die SG Magden/Möhlin bis zur letzten Sekunde zittern. Und das war besonders nervenaufreibend, weil die Mannschaft nicht selber ins Geschehen eingreifen konnte. Sie war am letzten Spieltag zum Zuschauen verdammt. Nach der Auftaktniederlage gegen Yellow Winterthur II (27:34) und dem Sieg gegen Lausanne (29:23) mussten sie darauf hoffen, dass Lausanne das letzte Spiel gegen die Winterthurer nicht mit mehr als fünf Toren Differenz gewinnt. Ansonsten hätten die Westschweizer Magden/Möhlin trotz der Niederlage im Direktduell noch auf der Zielgerade abfangen können.

Und es wurde ganz eng. Lausanne lag ab der 5. Minute stets in Führung und konnte in der 54. Minute gar mit sechs Toren vorlegen. Zu diesem Zeitpunkt wäre Magden/Möhlin nicht aufgestiegen. «Die letzten zehn Minuten habe ich kaum ausgehalten. Ich dachte, das wars und begann schon zu hadern, dass wir gegen Lausanne nicht höher gewonnen haben», gesteht Magden/Möhlins Coach Igor Djeric, der die Partie zu Hause mitverfolgte.

Doch so weit kam es nicht. Bis zur Schlusssirene verkürzten die Winterthurer, die nur mit acht Feldspielern nach Lausanne gereist waren, den Rückstand auf vier Treffer (24:28), sodass Magden/Möhlin am Ende doch noch jubeln konnte. Dank dem Sieg im Direktduell und dem um einen Treffer besseren Torverhältnis sichern sich die Fricktaler hinter Winterthur den zweiten Gruppenrang und steigen in die 1. Liga auf. «Wir sind quasi auf dem Sofa aufgestiegen», scherzt Djeric. «Das ist eine tolle Sache, denn die Jungs haben in den Aufstiegsspielen echt alles gegeben. Jetzt haben wir aber viel Arbeit vor uns. Um in der 1. Liga bestehen zu können, müssen wir unser Kader verbreitern und verstärken. Dafür suchen wir in den nächsten Wochen das Gespräch mit unserem Partnerverein TV Möhlin», so Djeric.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1