Beinahe hätte die «Smartflower» auf dem Kreisel bei der Bahnunterführung im Mettauertaler Ortsteil Etzgen beweisen müssen, dass sie nicht nur Strom produziert, sondern auch Regentropfen abhalten kann. Während der Einweihung aber blieb es trocken. Und so konnten die Behördenmitglieder von Mettauertal und Gansingen sowie Vertreter der am Bau beteiligten Unternehmen die neue Photovoltaikanlage in Ruhe bestaunen.

«Aufwertung für das Gelände»

Die Anlage in Form einer Blume hat einen Durchmesser von knapp fünf Metern. Sie faltet sich nachts zusammen, ehe sie sich bei Sonnenaufgang wieder entfaltet. Die Blume richtet sich fortlaufend nach dem Stand der Sonne. «Die Ausrichtung verhindert, dass Autofahrer geblendet werden», sagte der zuständige Mettauertaler Gemeinderat Matthias Keller.

Der Strom, den die Blume produziert, wird beim Pumpwerk der ARA Kaisten eingespeist. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf rund 50 000 Franken. Gemeindepräsident Peter Weber freute sich: «Die ‹Smartflower› wertet das Gelände auf und ist modern – wie die Gemeinde.» (nbo)