Kaisten
Die Winter Schreinerei baut sich am bisherigen Standort eine neue Heimat

Die Winter Schreinerei braucht mehr Platz. Jetzt wird das Bürogebäude erneuert und die Werkhalle vergrössert. Schon im Winter sollen die Bauarbeiten beginnen, das Baugesuch liegt auf.

Nadine Böni
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Das neue Bürogebäude der Winter Schreinerei. zvg

Das neue Bürogebäude der Winter Schreinerei. zvg

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An der Kaistenbergstrasse wird schon bald wieder eine grosse Baustelle entstehen. Momentan entstehen dort vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 34 Wohnungen. Nun sollen auch auf der anderen Strassenseite bald die Baumaschinen auffahren.

Seit Mitte September liegt das Baugesuch auf der Gemeindeverwaltung in Kaisten auf: Teilabbruch, Neubau Büro- und Ausstellungsraum, Neubau Werkhalle - die Winter Schreinerei AG hat Einiges vor. «Wir haben Platzprobleme bei der Produktionsfläche, den Verkehrsflächen sowie bei der Bürofläche», erklärt Geschäftsführer Kurt Winter.

Alter Standort statt Gewerbegebiet

Abhilfe hätte im neu erschlossenen Gewerbegebiet Rüttene-Fröschmatt geschaffen werden sollen. Dort plante die Schnetzler Immobilien AG zwei Gewerbehäuser. «Wir hatten an einem Erdgeschossteil Interesse und waren bei einer Bauvoranfrage an die Gemeinde mit dabei», sagt Winter.

Das Projekt aber wurde aus verschiedenen Gründen schliesslich fallen gelassen. Das Land ausgangs Dorf in Richtung Rheintalstrasse erwarb die J. Rebmann AG und erstellte dort ihren Werkhof.

Die Winter Schreinerei prüfte die Möglichkeiten der Umsetzung ihrer Wünsche und Bedürfnisse am jetzigen Standort an der Kaistenbergstrasse 5. Zusammen mit Planer Martin Schnetzler von der Schnetzler Immobilien AG wurde ein Projekt ausgearbeitet. «Das Ergebnis liegt nun im eingereichten Baugesuch vor», sagt Winter.

Geplant ist der Rückbau des Holzschopfes, der als Massivholzlager diente, sowie des alten Büroteils. Stattdessen soll die Werkhalle erweitert und der Bürotrakt neu gebaut werden - mit einer Ausstellungsfläche im Obergeschoss Richtung Kantonsstrasse.

Halle noch im Winter fertig

«Wir optimieren die Betriebsabläufe, die Materialanlieferungszone, sowie die Spedition», sagt Winter. «Die Kunden können wir im ebenerdigen Büro besser in Empfang nehmen, durch die Ausstellungsfläche können wir besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden eingehen und eine angenehme Umgebung schaffen.»

Das Baugesuch für das Projekt liegt noch bis zum 18. Oktober auf der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. «Ziel ist es, dass die Halle im Verlaufe des Winters errichtet werden kann», so Winter. Der Bau soll in zwei Etappen realisiert werden: Zuerst wird die neue Produktionshalle auf der westlichen Seite gemacht, danach wird der Büroteil gebaut.

So sollen die Störungen für den Betrieb möglichst gering gehalten werden. «Wir wollen während der ganzen Umbauzeit normal produzieren können», sagt Winter. Auch auf den Verkehr auf der Kaistenbergstrasse sollen die Bauarbeiten möglichst keinen Einfluss haben: Ein entsprechendes Konzept sei mit dem Architekten abgesprochen, so Winter.