Kommentar
Die Wahlen in Möhlin: Ein Schritt aufeinander zu

Nadine Böni
Nadine Böni
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Luftaufnahme von Möhlin.

Luftaufnahme von Möhlin.

Gerry Thoenen;Gerry Thönen;

Für den Möhliner Gemeinderat war es kein einfaches Jahr. Niederlagen bei Abstimmungen, Widerstand gegen Geschäfte, teils harte öffentliche Diskussionen. Es war klar, dass sich dies im Wahl-Resultat zeigen würde – und dass es mit Fredy Böni den Ammann trifft. Der Denkzettel mit dem schlechtesten Resultat der Bisherigen ist angekommen.

Nun gilt es, für die Zukunft wieder einen Konsens zu finden. In der Pflicht ist hier der Gemeinderat. Denn das geht nur, wenn er die Bevölkerung – auch die starken Gruppierungen um die Wachstums-Gegner – frühzeitig über anstehende Projekte informiert und sie in die Entscheide miteinbezieht. Niemand sollte sich fühlen, als würde er vor vollendete Tatsachen gestellt. Was dann passiert, hat das letzte Jahr gezeigt.

Gleichzeitig muss auch die Bevölkerung einen Schritt auf den Gemeinderat zu-gehen. Es darf nicht sein, dass wichtige Entscheide wegen persönlicher Interessen infrage gestellt werden. Das betrifft auch die Wachstums-Gegner. Sie müssen das Gemeindewohl statt den eigenen Gartenhag im Kopf haben – nur dann kann es wieder funktionieren.