Die Wittelweiher bilden im Wald bei Oberhof ein wertvolles Refugium für die Tier- und Pflanzenwelt. Sie wurden im Jahr 1976 an der Pilgerstrasse angelegt. Regen- und Bachwasser sorgen für die Bewässerung der idyllisch gelegenen Weiher, die ein ideales Feuchtbiotop bilden und aufgewertet werden sollen. Im Rahmen dieser Aufwertung ist unter anderem beabsichtigt, die 16-Kilovolt-Leitung, Standort Wittel, zwischen den beiden Freileitungen Dorf-Hurstet und Bruggacher-Harget, in den Boden zu verlegen.

Unterhaltsminimierung durch Verkabelung

Da es in diesem Gebiet immer wieder zu teils grösseren Beeinträchtigungen dieser Stromleitung kommt, wird durch die Verkabelung eine Unterhaltsminimierung erreicht. Das Vorhaben wirkt sich positiv auf die Natur und Landschaft aus, ergibt sich doch durch die Entfernung der hölzernen Stromleitungsmasten ein schöneres Landschaftsbild.

Noch bis zum 17. September liegt das Gesuch der Elektra-Genossenschaft Oberhof in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Das Verfahren für den Abbruch der Hochspannungs-Freileitung (Teilstück Hurstet bis Harget) mit Ersatz durch eine erdverlegte Hochspannungs-Kabelleitung richtet sich nach dem Elektrizitätsgesetz und der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen.