Zum 17. Mal fand in Zeihen das Seifenkistenderby statt – zum ersten Mal bei Regen. Die vermieteten Seifenkisten verfügen über Bremsen, die auch bei Regen funktionieren. Trotzdem mussten die 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fahrweise den Verhältnissen anpassen. «Die Fahrer müssen etwas langsamer fahren und vor allem vor den Hindernissen bremsen. Wenn sie erst in der Kurve aufs Bremspedal treten, macht die Seifenkiste eine 180-Grad-Drehung», so Heinz Birri vom Verein Seifenkistenderby. Wie dies aussieht, wurde den Zuschauern dann das eine oder andere Mal von den jungen Rennpiloten demonstriert.

Die rund 400 Meter lange Strecke auf der Eichwaldstrasse wurde von 50 Strohballen gesäumt; mithilfe von 140 orangen Hütchen wurden die Hindernisse aufgestellt. «Die Strecke ist jedes Jahr etwas anders gestaltet», so Heinz Birri weiter. Um zu sehen, ob die Hindernisse optimal platziert sind, fungieren am früheren Sonntagmorgen jeweils drei Erwachsene als Testfahrer.

Generationenwechsel geplant

Initiiert wurde das Seifenkistenrennen einst von Eltern, deren Kinder sich im Kindergarten- und Schulalter befanden. Inzwischen sind diese Kinder den Seifenkisten natürlich entwachsen. Einige von ihnen helfen an der Veranstaltung mit. «Es ist an der Zeit für einen Generationenwechsel. Gerne würden wir den Verein an Eltern übergeben, welche jüngere Kinder haben.» Heinz Birri würde sich freuen, wenn sich Interessierte bei ihm melden.

Während die Kinder konzentriert über die Strecke rasten oder schlichen – je nach Mut – , trafen sich die Erwachsenen in der Rennbeiz. Auch dieses Jahr sorgte Speaker Matthias Renevey für die richtige Rennatmosphäre und beste Unterhaltung.