Wo können Kinder schon sagen, sie hätten beim Bau ihrer eigenen Spiellandschaft mitwirken dürfen? In Gipf-Oberfrick! Diese Woche hat der Bau der grössten Spiel- und Bewegungslandschaft in der Region begonnen. Zwar ist auf dem Platz bei der Schulanlage in Gipf-Oberfrick vorerst alleine der Bagger an der Arbeit, doch ein Einsatzplan für die Schülerinnen und Schüler wird nächstens erstellt. So können sie nach den Schulferien bestimmt bald einmal Hand anlegen bei der Gestaltung des Areals.

Einsatz der Schulkinder

Von Urs Aschmann von der auf den Bau solcher Anlagen spezialisierten Firma Norisk-Nofun.ch in Wettingen erfuhr die az Aargauer Zeitung gestern Mittwoch auf der Baustelle, dass der Einsatz der Schulkinder willkommen ist: «Können sie bei der Gestaltung eines solchen Platzes selber mitwirken, so ist ihr Bezug zur Anlage viel intensiver. Sie dürfen betonieren, schaufeln, sie können bei den Seilarbeiten helfen, die Weidenarkade pflanzen, die noch kahlen Hügel auf der Bewegungslandschaft begrünen und so weiter. Es kann sein, dass es dann ein wenig Muskelkater gibt», hielt Urs Aschmann weiter fest.

Interview mit Urs Aschmann von Norisk-Nofun

Die ersten Arbeiten, die Aufschüttung der kleinen Hügellandschaft, werden gegenwärtig maschinell verrichtet. Dabei beweist Urs Waldmeier aus Stein einen ganz besonderen Sinn für Gestaltung und einen präzisen Umgang mit der Baggerschaufel.

Keine Einsprachen

Der Gemeinderat Gipf-Oberfrick konnte die Spiel- und Bewegungslandschaft bei der Schulanlage bewilligen, nachdem während der Auflage des Baugesuchs keine Einsprachen eingereicht wurden, wie die az Aargauer Zeitung von Gemeindeschreiber Urs Treier auf Anfrage in Erfahrung bringen konnte.