Die Schule Gipf-Oberfrick wurde bereits zum zweiten Mal von der Fachstelle Externe Schulevaluation (ESE) der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) des Kantons Aargau evaluiert.

Der Prüfungsschwerpunkt war diesmal das Qualitätsmanagement. In sämtlichen sogenannten Ampelkriterien, welche die Hauptaussage der Beurteilung bilden, hat die Schule Gipf-Oberfrick dabei den erwarteten Standard erfüllt und erhält somit ein sehr gutes Zeugnis.

Gute Teilergebnisse

Die Schulleitung, die Schulpflege und die Lehrpersonen freuen sich über das Ergebnis. Nicht nur seien alle Ampeln auf Grün, einzelne Bereiche seien im Kantonsvergleich sogar überdurchschnittlich positiv bewertet worden, so die Schulpflege.

Diese Beurteilung bestätige, dass die Schule die Empfehlungen die die vergangene Evaluation ergeben hat, angegangen und mit Erfolg umgesetzt habe. Dazu gehöre insbesondere der Aufbau eines Qualitätsmanagements.

Dieses Qualitätsmanagement sei ein neuer Aspekt in der Volksschule, so die Schulpflege weiter. Damit werde das Bewusstsein vor Ort für die Qualitätsentwicklung gestärkt und entsprechende Steuerungsprozesse im Rahmen des Bildungsauftrags würden eingeführt.

Aber auch an der Schule Gipf-Oberfrick sei dieses Qualitätsmanagement erst am Entstehen. Die gute Beurteilung zeige aber, dass der Prozess bis jetzt gelungen sei und, dass die Lehrer voll hinter dieser Entwicklung stünden, so Ignaz Heim.

Die überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit der Eltern, Schülerinnen und Schüler mit der Schule Gipf-Oberfrick sei dabei besonders erfreulich. Fast alle Schüler und Schülerinnen besuchten die Schule gerne.

Sie fühlten sich verstanden und ernst genommen. Die Eltern vertrauten der Schule und die Lehrpersonen schätzten ihren Arbeitsplatz, so der Evaluationsbericht.

Gutes Arbeitsklima

Weiter gehe aus dem Bericht hervor, dass Offenheit für Neues und Entwicklungsbereitschaft ein wichtiges Merkmal der Schule Gipf-Oberfrick seien. Dies komme insbesondere im einvernehmlichen Arbeitsklima und in der Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Ausdruck, belegen die Untersuchungsergebnisse.

Der Bericht enthalte ausserdem Empfehlungen der Fachstelle und sei damit ein wertvolles Arbeitsinstrument für die Schulleitung und Schulpflege im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Schule, begründet die Ignaz Heim seinen Optimismus für die Zukunft. (AZ)