Der Verwaltungsrat und die Bankleitung von Raiffeisen Regio Frick haben entschieden, die Geschäftsstelle in Herznach im Herbst sanft zu sanieren. Mit dem Umbau trägt die Bank dem vermehrten Bedürfnis nach umfassender Beratung und dem veränderten Marktumfeld Rechnung.

So wird die Herznacher Filiale neu mit einer 24-Stunden-Zone für Bezüge und Einzahlungen von Noten in Schweizer Franken und Euro erweitert. Bargeldtransaktionen am Schalter werden dann nicht mehr möglich sein.

«Uns ist es wichtig, für unsere Kunden da zu sein, wenn sie Fragen rund um die Benutzung des neuen Bancomaten haben. Deswegen wird immer ein Berater am Schalter sein, um den Kunden bei der Nutzung des neuen Gerätes zu unterstützen, sofern er dies wünscht», sagt Daniel Heutschi, Projektleiter und Mitglied der Bankleitung.

Neu ist, dass die Bank nun auch am Montag geöffnet ist und dass Kunden am Nachmittag auf Anfrage empfangen werden. «Mit dem neuen Konzept erhalten unsere Berater mehr Zeit für persönliche Gespräche und können so individueller auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen», erklärt Heutschi.

Dazu passt, dass die Raiffeisenbank in Herznach grossflächige Räume mit Monitoren für Beratungsanlässe und Events einrichtet. Die Kosten für die Sanierung betragen rund 400'000 Franken.

Im Zuge des Umbaus wird die Filiale in Herznach im Herbst für rund drei Wochen geschlossen sein. «Während dieser Phase kann jedoch Geld über den Bancomat im Aussenbereich bezogen werden», sagt Marc Jäger, Vorsitzender der Bankleitung.

Mit dem Umbau der Herznacher Filiale fände nun das Projekt ein Ende, das mit dem Umbau des Hauptsitzes in Frick vor rund zwei Jahren begonnen habe: «Die Umgestaltung zu modernen Raiffeisen-Regio-Frick-Banken mit einer grösseren Nähe zum Kunden», so Jäger.