Fricktal
Die Qual der Wahl beim Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck

Der Internet-Vergleichsdienst «comparis.ch» erfragte die Vorlieben der Schweizer in Sachen Christbaumschmuck und -beleuchtung. Eine Umfrage im Fricktal zeigt, dass auch hier die Geschmäcker unterschiedlich sind.

Sandra Bös
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Wer sich schon seit langem auf Weihnachten freut, wird sich mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Weihnachtsbaum besorgen. Für viele trägt dieser zur festlichen Stimmung bei und ist einfach unverzichtbar. Der Weihnachtsbaum wird oft reich geschmückt und unter ihm stehen die Geschenke für Familie und Freunde bereit.

Schmücken ist Frauensache

Eine Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes «comparis.ch» mit 1209 befragten Personen aus der ganzen Schweiz zeigt, dass für die Mehrheit der Deutschschweizer Lichter auf den Weihnachtsbaum gehören. 48 Prozent von ihnen entscheiden sich für echte Kerzen, während 42 Prozent lieber elektrische Lichter an den Baum hängen. Nach der Umfrage ist das Schmücken des Weihnachtsbaums Frauensache. In 35 Prozent der Haushalte mit zwei oder mehr Personen kümmert sich die Frau alleine um das Schmücken des Christbaumes. In 9 Prozent der Haushalte ist der Mann dafür zuständig und 6 Prozent erledigen das Schmücken zu zweit. In nur 14 Prozent der Haushalte beziehen die Eltern oder ein Elternteil ihre Kinder ins Schmücken mit ein

Auch die Vorlieben der verschiedenen Sprachregionen in der Schweiz unterscheiden sich in der Frage des Baumschmückens sehr. Nach «comparis.ch» geniessen die Farben Weiss und Gelb in der Deutschschweiz grosse Beliebtheit: 82 Prozent Lichter haben diese Farbe. Im Tessin dagegen mögen 53 Prozent die Lichter lieber bunt und mehrfarbig. Die Romandie ist gespalten: 58 Prozent von ihnen mag die Lichter wie die Deutschschweizer in Weiss und Gelb und immerhin über ein Drittel mag sie bunt wie die Tessiner.

Grosses Angebot

Bereits seit längerem werden Weihnachtsbäume vor vielen Supermärkten an die Kunden verkauft. Die Auswahl an verschiedenen Tannen ist riesig. Es gibt Nobilistannen, Nordmanntannen, Blaufichten, Rotfichten und viele mehr. Sie werden in Gross, Klein, in Breit oder in Schmal angeboten. Auch in der Dichte der Äste, in der Länge und der Härte der Nadeln unterscheiden sich die verschiedenen Tannenarten. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass vielen die Wahl des perfekten Weihnachtsbaums nicht gerade leicht fällt.

Eine Umfrage der Aargauer Zeitung im Fricktal zeigte, dass sich auch hier die Geschmäcker unterscheiden. Helene Müller-Balz aus Frick hat bisher noch keinen Weihnachtsbaum zu Hause. «Am Samstag fahre ich nach Herznach, dort kann man sich einen im Wald aussuchen und dieser wird anschlessend gefällt. So ist der Baum ganz frisch.» Zusammen mit ihrer Enkelin würde sie die Tanne rot schmücken, «selbstverständlich mit echten Kerzen».

Anders dagegen Ueli Brandenberger aus Basel: Seit einem Unfall mit einem richtigen Baum, komme bei ihm kein echter mehr ins Haus, erzählt er. Deswegen hätten sich dieses Jahr seine Frau und er einen Plastikbaum gekauft, zusammen mit Elektrokerzen. Auch für Barbara Hochreuter ist ein Christbaum an Weihnachten unverzichtbar: «Wir bekommen von der Gemeinde Wittnau einen Baum gratis geschenkt. Ich werde ihn alleine mit rotem Schmuck und echten Kerzen verschönern.»

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