Rheinfelden

Die Narrenparade bescherte viel Musik und Show

Der grenzüberschreitende Fasnachtsumzug lockte am Sonntag gegen 20'000 Schaulustige auf die Strassen in Rheinfelden. Die Narrenparade lieferte viel Gugge-Klamauk, originelle Maskeraden und Spass für Kinder.

Faszinierend bleibt der grenzüberschreitende Fasnachtsumzug: Neunzig Gruppen mit knapp 4000 Aktiven erhoben diesmal am Sonntag Nachmittag eine Narrenparade in den Bereich des Grossartigen, was am Hochrhein während der «Fünften Jahreszeit» zu erleben ist. Die Fasnachtsgesellschaft (Schweiz) und die Narrenzunft aus dem südbadischen Rheinfelden spannen seit Jahrzehnten zusammen, um der Bevölkerung ein viel geschichtetes Brauchtum vorzuführen.

Egal, wer wo stand: Eine Stunde dauerte der Vorbeimarsch von Musikkapellen, Gugge und überaus vielen Masken- und Hästrägern. Schön dabei, dass schon Kinder im närrischen Reigen mitstampften. Traditionspflege muss halt früh beginnen.

In der Marktgasse auf der Tribüne vor dem Polizeihauptquartier kommentierte Alois Deuber in seiner bewährt lockeren, witzigen und ironischen Art den Fasnachtsumzug. Und angesichts einer der wenigen Sujet-Wagen aus dem Badischen plauderte er ins Mikrofon: «Die Parkplatz-Probleme sind wohl in beiden Rheinfelden gleich.» Stadtammann Franco Mazzi und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt nahmen es nur schwer schmunzelnd auf der Tribüne zur Kenntnis.

Die Narrenparade lieferte jedenfalls viel Gugge-Klamauk, originelle Maskeraden und Spass für Kinder.

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