Hornussen

Die Musikgesellschaft lässt klingende Frühlingsgefühle aufkommen

Die Musikgesellschaft Hornussen begeistert ihr Publikum mit einer breiten Vielfalt von schönen Melodien.

Die Musikgesellschaft Hornussen begeistert ihr Publikum mit einer breiten Vielfalt von schönen Melodien.

Die Musikgesellschaft Hornussen hat das Motto ihres Konzerts ganz der herrlichen Jahreszeit angepasst.

Die Frühlingsgefühle wurden noch befeuert durch die humorvoll schnurrige Moderation von René Schweizer. Er freute sich über die zahlreich gekommenen Gäste, gratulierte ihnen dazu, dass sie sich an diesem Abend für das Original an bester Schweizer Musik und hoffnungsvollen Talenten entschieden haben, anstatt vor dem Fernseher zu hocken.

Der schneidig schwungvolle Marsch «Wir grüssen mit Musik» (Siegfried Rundel) eröffnete den bunten Melodienreigen, danach trugen die Akteure auf der Bühne ein kleines Turnier «Tournament» (Stephen Bulla) in Form einer ruhig getragenen Rhapsodie aus, bei der am Ende alle Sieger waren. Wer wüsste es nicht, dass «alles mit einem Kuss beginnt» (Timothy Travis).

Hier durfte entweder in Erinnerungen geschwelgt oder mit Schmetterlingen im Bauch an den aktuellen Status gedacht werden. Ganz besonders, wenn das Stück so wunderbar romantisch und gefühlvoll dargeboten wird wie von Adina Bühler auf dem Saxophon.

Breites Konzertrepertoire

Sehr bekannt ist der amerikanische Komponist Leroy Anderson, der auch immer wieder ungewöhnliche Gegenstände musikalisch in seine Werke einbaut. So zum Beispiel eine Schreibmaschine. An diesem Konzert allerdings glänzte Paul Herzog mit einem meisterlich vorgetragenen Trompetensolo. Was wäre die Liebe ohne Nähe? Die «Kuschelpolka» (Peter Schad) gab darauf in ihrem ganz eigenen, virtuosen Stil die allen bekannte Antwort.

In eindrücklich melodischen Klangfarben entführten die Musikanten in das heisse Afrika in den Urwald zum «König der Löwen» (Hans van der Heide), wo Simba und Nala sich nach langer Zeit wiedersehen, wo sich alle Tiere treffen zu einem fröhlichen Fest. 1992 wurde in Wien das Musical «Elisabeth» (Simon Felder) uraufgeführt.

Ein Hochgenuss an diesem Abend der leidenschaftlich kraftvolle Sologesang von Claudia Denger-Fischer mit dem Song «Ich gehöre nur mir». Mit ihrer in vielen Jahren geschulten Stimme begeisterte die in Frick aufgewachsene Sängerin nicht nur mit diesem Lied, sie holte auch das «Gold von den Sternen» (arr. F. Neuböck) und war Eiskönigin im gleichnamigen Computeranimationsfilm nach einem Märchen von Hans Christian Andersen.

Hornusser Tambouren

Ein absoluter Disney-Klassiker ist das Musical über Mary Poppins. Liebenswürdig selbstbewusst eroberte das Kindermädchen mit dem grossen Herzen das Publikum, leichtfüssig keck kam sie dahergesprungen. Ein besonderes Plus für die Musikgesellschaft Hornussen ist, dass sie mit einer eigenen Tambourengruppe aufwarten kann.

Und so hatten die fünf Herren auch diesmal ihren grossen Auftritt, liessen mal traditionell, mal modern ihre Schlegel in atemberaubendem Tempo tanzen.

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