Schweiz, Ukraine, Bolivien: Wieder einmal ist es dem Gesamtleiter Dieter Wagner gelungen, ein einzigartiges und unvergleichbares länderverbindendes Musikprojekt auf die Beine zu stellen. «Wir sind den Behörden, Politikern, Gastfamilien und Sponsoren unendlich dankbar und sind überwältigt von der Gastfreundschaft, dem Engagement und der Liebe zur Musik», strahlt Gesamtprojektleiter und Tenor Dieter Wagner. «Durch unser Vorhaben sind die Musikfreunde aus der Schweiz, Bolivien und Ukraine zusammengewachsen und es durfte eine tiefe Freundschaft entstehen».

Kultur präsentieren

Voll des Lobes ist auch der perfekt Deutsch sprechende bolivianische Projektleiter José Manuel Urioste Daza. Zusammen mit seinen 24 Landsleuten vom Chor Capella Filarmònica de Cochabamba (Leitung Augusto Guzman) verbringt er zwei Wochen in der Schweiz und ist, wie er sagt, dankbar und voller Freude, dass er seine Kultur hier präsentieren darf.

«Wir geniessen den Aufenthalt und obwohl es viel Arbeit ist und war und es zurzeit in der Heimat viele Grade wärmer ist, bin ich für diese Erfahrung dankbar und bin glücklich und stolz auf die grosse Unterstützung, die wir sowohl in unserem Land und auch in der Schweiz erhalten haben.»

Mit den ukrainischen Musikern vom Orcestra Lviv Virtuozy Lemberg ist Wagner schon seit gut 15 Jahren freundschaftlich verbunden. Mit den Sängerinnen und Sängern aus Bolivien gab er anlässlich der Konzertreise seiner drei Chöre 2013 insgesamt fünf Konzerte in drei bolivianischen Städten. Diese Reise war dann zugleich die Geburtsstunde dieses neuen einzigartigen Projektes.

Vier Konzerte in der Region

Für die insgesamt vier Konzerte probten alle Beteiligten von Donnerstag bis Samstag intensiv in Frick. Neben dem Orcestra Lviv Virtuozy und der Capella Filarmònica wirken die Kantorei der Stadtkirche Aarau, der Chor Nuevo Proyecto (Binningen-Bottmingen), die joyfulvoices.ch, Frick, sowie Virini, Frick, mit. Als Solisten konnten nebst Dieter Wagner, Sabrina Hintermann, Maria Salazar, Olga Machonova und Michael Pavlu gewonnen werden. Sie alle arbeiteten und feilten mit viel Herzblut an den Oratorien, bis auch der letzte Ton dort sass, wo er sitzen muss, um den Musikliebhabern ein einzigartiges Erlebnis bieten zu können.

Gestern Sonntag gastierten die Musiker und Sänger in Binningen und Aarau. Morgen Dienstag, 20. Januar, um 19.30 Uhr steht dann ein Konzert im Fricktal – in der katholischen Kirche in Gipf-Oberfrick – auf dem Programm. Am Mittwoch folgt der Abschluss der Konzertreihe in der Elisabethenkirche in Basel (19.30 Uhr).