Laufenburg
Die Lücke des Rheinuferwegs soll geschlossen werden

Die Stadt Laufenburg Baden investiert nächstes Jahr fast 300000 Euro, um das Rheinufer attraktiver zu gestalten. Zurzeit endet der Weg auf der Nordseite beim Kraftwerk Laufenburg.

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Auf der Nordseite endet heute der Rheinuferweg beim Kraftwerk Laufenburg.chr

Auf der Nordseite endet heute der Rheinuferweg beim Kraftwerk Laufenburg.chr

Das deutsche Flussufer in Laufenburg soll für die Freizeitnutzung attraktiver gestaltet werden. Kernstück dieses Projekts ist die Fortführung des Rheinuferwegs auf deutscher Seite bis zum Kraftwerk Laufenburg. Für die Planung hat der Gemeinderat bei der Budgetberatung 10 000 Euro bereitgestellt.

Aus Anlass der Inbetriebnahme des Kraftwerks Laufenburg vor 100 Jahren wird die Energiedienst Holding AG das Stauwehr zugänglich machen, und einen öffentlichen Rheinübergang einrichten. Dies ermöglicht die sogenannte Laufenburger Acht – ein auf beiden Ufern verlaufender und sich auf der Laufenbrücke in der Altstadt kreuzender Fussweg zwischen Kraftwerk und neuer Rheinbrücke.

Während auf Schweizer Seite der Rheinuferweg besteht, muss – neben dem Rheinübergang – auf deutscher Seite noch ein Wegstück zwischen Kraftwerk und Codman-Anlage neu geschaffen werden.

Energiedienst investiert eine halbe Million Euro in die Begehbarmachung des Kraftwerkwehrs. Es wird ein paar Anpassungen geben. Das Wehr wird so umgebaut, dass es als sicherer Übergang für Fussgänger dient und zugleich den betrieblichen Erfordernissen des Wasserkraftwerks weiterhin gerecht wird. Bei der Wehrbrücke muss über zwei Treppen eine Höhendifferenz von 6 Metern überwunden beziehungsweise zwischen den beiden Rheinufern ausgeglichen werden.

Bau des Weges wird teuer

Der Gemeinderat von Laufenburg Baden zeigte sich begeistert von der Idee des Weges. Einzelne Mitglieder sprachen sogar von einem «lang gehegten Traum». Nur dürfte der Weg nicht ganz kostengünstig zu haben sein. Es war von einer halben Million Euro die Rede.

Ein Ratsmitglied prognostizierte sogar eine Million, die man in dem schwierigen Terrain verbauen könne – es sein denn, man entscheide sich für eine Wegführung auf der Bahnhofstrasse. Der Gemeinderat entsprach dem Vorschlag der Verwaltung und nahm in den Voranschlag 2014 die Summe von 10 000 Euro für die Planung des Wegstücks auf. (mvb/chr)

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