Die Lidl-Filiale in Oeschgen gehörte zu den ersten, die der deutsche Discounter in der Schweiz eröffnete. Das war im März 2009. Nach einem kleineren Umbau und einer Umstrukturierung 2015 – unter anderem wurden neue Kassen installiert und die Beschilderung im Laden vereinheitlicht – stehen nun grössere Arbeiten an.

Auf der Gemeindekanzlei in Oeschgen lag bis Ende Juli ein Baugesuch für die Vergrösserung der Filiale auf. Gegen das Vorhaben seien keine Einsprachen eingegangen, sagt Gemeindeschreiber Roger Wernli auf Anfrage. Die Baugenehmigung hat die Gemeinde allerdings noch nicht verschickt. Sie wartet auf eine notwendige Stellungnahme des Kantons.

1,5 Millionen Franken Kosten

Der Discounter hat in Oeschgen verschiedene Massnahmen vorgesehen. Unter anderem wird die Verkaufsfläche – bisher gut 1000 Quadratmeter – vergrössert. Ausserdem wird das Lager ausgebaut und in den Bereich der Backwaren investiert. So soll ein sogenannter «Bake-Off-Anbau» realisiert werden. Dieser bietet Platz für Kühlräume und Lagerfläche. «Der Anbau lässt ein ungestörtes und effizientes Brotaufbacken zu und gibt den Mitarbeitern mehr Freiraum», sagt Corina Milz, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Lidl Schweiz.

Die gesamte Erweiterung der Filiale wird laut Angaben des Unternehmens gut 1,5 Millionen Franken kosten. Ein Zeichen für die Stärkung des Standorts: «Wir sind mit dem Standort in Oeschgen zufrieden, weshalb wir hier weiterhin zukunftsorientiert vorangehen», sagt Milz.

Baubeginn «baldmöglichst»

Der Zeitplan für den Bau ist derweil noch unklar: «Da wir uns im Baubewilligungsverfahren befinden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine genauen Angaben zu Baubeginn oder Fertigstellung der Filial-Erweiterung geben», sagt Corina Milz. «Natürlich hoffen wir, die Bewilligung in naher Zukunft zu erhalten, um baldmöglichst mit den Arbeiten beginnen zu können.»