Gipf-Oberfrick
Die Leitbildgruppe in Gipf-Oberfrick wird auf Ende Jahr aufgelöst

Die Leitbildgruppe in Gipf-Oberfrick wird auf Ende Jahr aufgelöst. Doch die Themenbearbeitung wird fortgesetzt. Offen bleibt nur, ob es eine ständige Gruppe gibt, die am Leitbild arbeitet.

Walter Christen
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Entschärfung der Gefahrenstelle Strasse im Zentrum von Gipf-Oberfrick ein umgesetztes Leitbildthema. chr

Entschärfung der Gefahrenstelle Strasse im Zentrum von Gipf-Oberfrick ein umgesetztes Leitbildthema. chr

Die Leitbildgruppe in Gipf-Oberfrick wird auf Ende Jahr aufgelöst. Es ist aber nicht so, dass fortan keine neuen Themen und Ideen eingebracht werden, wie Gemeindeschreiber Urs Treier der Aargauer Zeitung sagte.

«Ein Leitbild braucht es auf jeden Fall. Es erfolgt einfach eine Verschiebung auf eine andere Ebene, und zwar wird im Zusammenhang mit der geplanten Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland ein neues Leitbild mit Entwicklungskonzept erarbeitet.»

Es wird im Rahmen der Gipf-Oberfricker Ortsplanungsrevision ein Entwicklungsleitbild verlangt, in dem die ganzen Themen, wie Siedlungsstruktur, Kernzone, Dorfmitte und viele andere zu erarbeiten sind.

Noch offen ist derzeit, ob es eine ständige Gruppe gibt, die am Leitbild arbeitet. Hingegen kann ein Teil der Mitglieder der noch bis Ende Jahr tätigen Leitbildgruppe wieder eingesetzt werden.

Der Gemeindeschreiber führte weiter aus: «Vorerst wollen wir noch die Gemeindeversammlung vom 22. November abwarten.

Dort wird nämlich der Kredit für die Revision der Nutzungsplanung beantragt. Anschliessend kann auch die Ausschreibung für die Mitwirkung bei der Erarbeitung des Leitbildes ausgeschrieben werden.

Die Grösse der Gruppe steht übrigens noch nicht fest. Durch die Auflösung der bestehenden Gruppe und die Integrierung des neuen Teams in die Gesamtrevision der Nutzungsplanung, gibt es sicher keine Überschneidung.»

Gute Arbeit der Leitbildgruppe

Die bestehende Gipf-Oberfricker Leitbildgruppe hat sehr gut vorgespurt und einige Themen eingebracht, die umgesetzt werden konnten:

Etablierung und Erweiterung der Jugendarbeit im Dorf, Einsetzung eines Seniorenrats, Aktion für die Pflanzung von Hochstammbäumen, Erhöhung der Sicherheit für Verkehrsteilnehmer im Dorfzentrum und so weiter. Doch der Ideentopf ist noch längst nicht leer – es kann noch einiges bewegt werden im Dorf.

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