15 Jahre alt und noch kein bisschen müde: Die grenzüberschreitende Laufenburger Kulturnacht hat es nach all den Jahren immer noch drauf. Den Beweis wird sie heute Samstag, 7. September, mit einer Neuauflage erbringen – ausnahmsweise tagsüber zwischen 11 und 21 Uhr und in einer besonderen Konstellation unter dem Namen «Kult-Jurapark-Fest».

Denn der Jurapark Aargau hakt sich als Mitveranstalter ein. Daraus wird das erste Kult-Jurapark-Fest – ein Fest für die Sinne, das auch die Schaufenster auf Schweizer Seite mit einbezieht. Das heisst: Kunst und Kultur ohne Grenzen mit 40 Teilnehmern. Die Liste der kulturellen Projekte am Kult-Jurapark-Fest umfasst Bildende Kunst, Bildhauerei, Theater, Ballett, Musik, Führungen, Erlebnis-Werkstatt, Wettbewerbe und Lesungen.

Die Laufenburger Museen haben geöffnet, ebenso die gastronomischen Betriebe auf beiden Seiten des Rheins. «Man kann eintauchen in das Städtchen», freut sich Anna Hoyer vom Jurapark Aargau auf den Anlass. Dass Kulturnacht und Jurapark-Markt erstmals gemeinsame Sache machen, ist für sie «eine bereichernde Ergänzung».

Roland Kaufmann, OKPräsident der Kulturnacht, erhofft sich aufgrund der vielen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten viele Besucher am Kult-Jurapark-Fest. Dazu soll auch die familienfreundliche Atmosphäre beitragen. «Da Familien erwartet werden, haben wir relativ viel für Kinder im Programm», berichtete OK-Mitglied Roland Sens, «so kann man einen schönen Tag in Laufenburg erleben».

Zur Eröffnung um 11 Uhr werden rund 200 Kinder der Primarschule Laufenburg und Sulz das «Laufenburger-Lied» singen. Als Gastredner haben sich der Aargauer Regierungsrat Alex Hürzeler, Stadtammann Herbert Weiss und Bürgermeister Ulrich Krieger angemeldet. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von den «Hinterwäldlern». (psc)