Laufenburg

Die Kreisschule Regio Laufenburg wird in Laufenburg zentralisiert

Das Schulhaus Blauen in Laufenburg ist ab 2016 einziger Oberstufenstandort der Kreisschule Regio Laufenburg. mf

Das Schulhaus Blauen in Laufenburg ist ab 2016 einziger Oberstufenstandort der Kreisschule Regio Laufenburg. mf

Die Standortfrage der Kreisschule Regio Laufenburg (KSRL) ist geklärt. Die Kreisschule wird ab 2016 in Laufenburg zentralisiert. Damit fällt der Standort Kaisten defintiv weg.

Derzeit wird die Kreisschule Region Laufenburg noch an drei Oberstufenstandorten geführt: in Gansingen, Kaisten und am Hauptstandort Laufenburg. Der Standort Gansingen wird auf das kommende Schuljahr hin aufgelöst.

Dies ist schon seit längerer Zeit bekannt. Wie die Aargauer Zeitung nun aus sicherer Quelle weiss, wird die Kreisschule ab dem Jahr 2016 gar nur noch an einem Standort geführt und in Laufenburg zentralisiert.

Entscheid des Verbandsvorstandes

Dies hat der Verbandsvorstand, der sich aus Gemeinderäten der Verbandsgemeinden Laufenburg, Kaisten, Gansingen, Mettauertal und Sisseln zusammensetzt, an einer Sitzung vom 12. April auf Antrag der Kreisschulpflege beschlossen. Die Lehrerschaft wurde in der vergangenen Woche über den Entscheid orientiert.

Bereits vor einem Jahr hatte sich der Verbandsvorstand gemeinsam mit der Kreisschulpflege mit der Standortfrage befasst. Anlass zur Diskussion bot damals die Strukturreform, die besagt, dass die Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2014/15 sechs Jahre die Primarschule und nur noch drei Jahre die Oberstufe besuchen.

Nach den damaligen Abklärungen wollte man auch künftig den Aussenstandort Kaisten mit drei Abteilungen der Sekundarschule weiterführen. Diese Strategie bestätigte die Kreisschulpflege noch im Februar für die Zeit nach der Strukturreform.

Damals hiess es: «Derzeit sieht der Plan vor, dass in Kaisten ab August 2014 die Sekundarschule mit je einer ersten, zweiten und dritten Klasse weitergeführt werden soll.» Dies dürfte zwar weiterhin Gültigkeit haben, jedoch nur für zwei Jahre.

Kleinere Pensen durch Verkürzung

Bei der Umsetzungsplanung hat sich nun nämlich gezeigt, dass dies organisatorisch äusserst schwierig ist. Aus der Verkürzung der Oberstufe resultieren kleinere Lehrer- und Schulleitungspensen, zudem sind die Schülerzahlen rückläufig.

Diese Tatsachen haben nun zum Antrag der Kreisschulpflege und zum Entscheid des Verbandsvorstandes geführt, die Oberstufe ab 2016 nur noch am zentralen Schulstandort Laufenburg zu führen. Welche Auswirkungen der Standortentscheid auf die Schulraumplanung in den Gemeinden Laufenburg und Kaisten hat, war noch nicht in Erfahrung zu bringen.

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