Wegenstetten
Die Kirchentreppe in Wegenstetten hat eine Sanierung nötig

Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert – jetzt braucht sie eine Sanierung: die Treppe vor der Michaelskirche. Die Erneuerung des Zugangs zu Gotteshaus und Friedhof kostet 105000 Franken. Am 22. November stimmt die Gemeindeversammlung über das Geschäft ab

Walter Christen
Merken
Drucken
Teilen
Der Hauptzugang zur römisch-katholischen Kirche und zum Friedhof in Wegenstetten: Treppe soll saniert werden. chr

Der Hauptzugang zur römisch-katholischen Kirche und zum Friedhof in Wegenstetten: Treppe soll saniert werden. chr

«An schönster Lage, am Nordhang, hoch über dem Dorf, steht ein markantes und imposantes Bauwerk – die Michaelskirche. Sie stammt aus dem Jahr 1750 und wurde seither zweimal umfassend renoviert. Im Dachstock hält sich eine der grössten Kolonien von Mausohr-Fledermäusen in der Region auf. Man setzt alles daran, den Lebensraum der selten gewordenen Tiere zu schützen und zu erhalten. Ihre Entwicklung wird vor Ort wissenschaftlich begleitet und untersucht.» Dies die Erläuterungen in einem Abschnitt der Wegenstetter Geschichte.

105 000 Franken kostet Sanierung

Es sind aber nicht die Fledermäuse, die an der Kirchentreppe genagt haben, sondern der Zahn der Zeit, wie man so sagt. Konkret: 105000 Franken beträgt der Kredit für die notwendige Sanierung der Kirchentreppe und des Brunnens am Fusse der Treppe; der Souverän hat an der Gemeindeversammlung vom 22. November über den Antrag abzustimmen.

Wie es in der Botschaft des Gemeinderats heisst, sei die Treppe als Hauptzugang zur Kirche und zum Friedhof sanierungsbedürftig. Das heisst, die Tritt- und Stirnplatten müssen entfernt, gereinigt und nach der Instandstellung des Unterbaus wieder neu versetzt werden. Es ist ferner vorgesehen, gleichzeitig das Treppengeländer zu behandeln und die daran befestigten Kunststoffhandläufe auszuwechseln.

Im Rahmen dieser Erneuerungsarbeiten ist zudem geplant, beim Brunnen, der sich am Fuss der Treppe befindet, die defekten Natursteinplatten auszuwechseln. Es müsse, gemäss dem vorliegenden Kostenvoranschlag, für die Instandstellung von Kirchentreppe und Brunnen mit einem Aufwand von 105000 Franken gerechnet werden, so der Gemeinderat.

Steuerfuss von 121 Prozent

Der Gemeinderat unterbreitet den Stimmberechtigten das Budget 2013 mit einem unveränderten Steuerfuss von 121 Prozent. Beantragt wird auch in Wegenstetten die Zustimmung zur Gründung der Spitex Fricktal AG unter Beteiligung von 11000 Franken am Aktienkapital. Durch die Aufstockung des Stellenplans der Verwaltung soll für die Schulen Wegenstetten und Hellikon eine gemeinsame 30-Prozent-Stelle für das Schulsekretariat geschaffen werden.