Stein
Die Kirche soll den Mut haben, sich weiterhin für Frieden einzusetzen

40 Jahre alt ist die Kirche Bruder Klaus in Stein. Am Kirchweihjubiläum führte Dekan Peter Berg in seiner Festansprache aus, dass es für die Kirche wichtig sei, weiterhin den Mut zu haben, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

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Feierlicher Einzug in die Bruder Klaus Kirche mit Ministranten, Berthold Kessler, Dekan Peter Berg und Pfarrer Karl Ries.

Feierlicher Einzug in die Bruder Klaus Kirche mit Ministranten, Berthold Kessler, Dekan Peter Berg und Pfarrer Karl Ries.

zvg

40 Jahre alt ist die Kirche Bruder Klaus in Stein, noch kein immens hohes Alter, auch die Höhe des Kirchturmes ist nicht so, dass die Kirche herausragt und von Weitem gesehen wird. Und dennoch ist die Kirche beeindruckend.

Gerade dadurch, dass sie als Kirchgemeindezentrum mitten ins Dorf gebaut wurde. In die Mitte, um als lebendige Kirche mitten unter den Menschen zu sein.

Die Kirche als Mittelpunkt

Dekan Peter Berg aus Bad Säckingen führte in seiner Festansprache aus, dass es für eine Gemeinde wichtig ist, selbst eine Mitte zu haben. Aus diesem Grund haben die damaligen Verantwortlichen in der römisch-katholischen Kirchgemeinde sich für Bruder Klaus als Patron entschieden.

Dieser Heilige habe sich selbst immer wieder zu Gott hinbewegt und auch aus dieser Mitte heraus gelebt. Vielen Menschen konnte Bruder Klaus so Ratschläge geben und hat sich für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt.

Dekan Berg wünschte der Gemeinde in Stein den Mut, diesem Beispiel immer wieder nachzufolgen und aus diesem Geist heraus Gemeinde zu leben und als Kirche für die Menschen da zu sein.

Gemäss dem Motto des Jubiläums «Freut euch, wir sind Gottes Volk erwählt durch seine Gnade» sprach Peter Berg die Verbindung zu den Gemeinden in Bad Säckingen an, dass die Gläubigen da auch gegenseitig voll Freude aufeinander schauen dürfen und voneinander lernen können.

Der Steiner Pastoralassistent Berthold Kessler würdigte in seinen einführenden Worten in den Gottesdienst diejenigen Personen, die sich in der Vergangenheit für eine lebendige Glaubensgemeinschaft eingesetzt, sich in der Vergangenheit für das Kirchgemeindezentrum stark gemacht und zur Verwirklichung beigetragen haben.

Kirchenfest am 25. Oktober

Musikalisch wurde der Gottesdienst mitgestaltet von den beiden Kirchenchören von Stein und Eiken unter der Leitung von Simone Böhler. Gesungen wurde die «Missa in F» von Domenico Zipoli.

Begleitet wurde der Chor von Musikern aus dem Staatstheater Darmstadt: Iris Rath, Flöte, Manfred Bellmann, Oboe und Matthias Müller, Fagott. An der Orgel war Roland Müller; die Soloparts übernahmen Christina Kessler, Simone Böhler und Michael Küpfer.

Nach dem Gottesdienst folgte der Apéro. Gelegenheit zum Weiterfeiern und in Erinnerungen zu schwelgen soll es dann beim gemeinsamen Pfarreiabend am 25. Oktober geben. Für ein buntes Programm am Pfarreiabend sorgen Flötengruppe, Kirchenchor, Trachtengruppe Eiken und die Ministranten. (AZ)