Frick

Die Jugendarbeit sucht im Fricktal Nachwuchs

Angelo Zurlino und Dario Hauri leiten die offene Jugendarbeit Frick, Gipf-Oberfrick und Wittnau seit Anfang Jahr gemeinsam. nbo

Angelo Zurlino und Dario Hauri leiten die offene Jugendarbeit Frick, Gipf-Oberfrick und Wittnau seit Anfang Jahr gemeinsam. nbo

Auf Anfang Jahr wurde die offene Jugendarbeit in Frick und Gipf-Oberfrick auf Wittnau ausgeweitet. Und auch das Programm soll erweitert werden.

Am Tag der offenen Tür am kommenden Freitag, 5. April sind für einmal auch die Eltern im Jugendtreff «Freakhall» in Gipf-Oberfrick willkommen.

«Eltern, die den Jugendtreff einmal sehen, die uns kennenlernen oder die allfällige Skepsis abbauen wollen», sagt Dario Hauri, Leiter der offenen Jugendarbeit Frick, Gipf-Oberfrick und Wittnau.

Sonst gehört das ehemalige Schützenhaus nämlich ganz den Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Am Wochenende können sie hier Partys feiern, Billard oder Darts spielen oder einfach «chillen» und reden, wie Hauri sagt. Die einfachen Regeln dabei: Kein Alkohol, kein Tabak, keine Drogen.

Neu zwei Jugendarbeiter

Seit rund sieben Jahren gibt es in Frick und Gipf-Oberfrick die offene Jugendarbeit. Seit Anfang Jahr ist auch Wittnau mit dabei. Gleichzeitig wurde das Pensum der Jugendarbeiter auf 60 Prozent erhöht. Dario Hauri teilt sich seither den Job mit Angelo Zurlino.

«Zu zweit ist es einfacher, ein Projekt anzustossen und umzusetzen», sagt Hauri. Und vor haben die Beiden noch viel: Neu ist der Jugendtreff «Freakhall» im ehemaligen Schützenhaus Gipf-Oberfrick neben dem Samstag auch am Freitagabend offen.

Im Jugendtreff in Wittnau findet zudem jeden Mittwoch ein «Impulsnachmittag» statt. Ausserdem sind verschiedene Workshops angedacht.

Jetzt geht es für die Jugendarbeiter aber auch darum, ein grösseres Publikum für die Anlässe zu finden. «Die ältere Generation, die vor sieben Jahren dazu kam, geht langsam weg», weiss Zurlino. Wichtig sei es daher, dass wieder Jüngere nachstossen und Verantwortung übernehmen würden.

Nicht nur die braven Lämmer

Das Ziel der beiden Jugendarbeiter ist es, den Jugendlichen den Freiraum zu geben, den sie brauchen. «Jugendliche wollen ihre Grenzen testen – auch im Jugendtreff», sagt Hauri. Als Jugendarbeiter achten sie darauf, dass sie nicht allzu sehr über die Stränge schlagen. «Geschafft haben wir es, wenn möglichst viele da sind – und nicht nur die braven Lämmer», wie Hauri schmunzelnd sagt.

Tag der offenen Tür im Jugendtreff «Freakhall»: Freitag, 5. April, ab 19 Uhr. www.jugendbewegt.ch

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