Frick

«Die Hälfte hat nen Zipfel»: Ausserirdische erkunden die Spezies Mensch

Per und Omega lernen die Gefühlswelt der Menschen kennen.

Per und Omega lernen die Gefühlswelt der Menschen kennen.

Die Schüler des Wahlfachkurses Theater der Fricker Oberstufe begeisterten die Zuschauer mit ihrem Können. Sie präsentierten das aus der Feder von Per Nilsson stammende Stück «Die Hälfte hat nen Zipfel».

Wahrlich keine leichte Aufgabe wird den beiden gewissenhaften Ausserirdischen Per und Omega gestellt. Flugs nehmen sie, jedoch nur äusserlich, Menschengestalt an und werden auf die Erde –  ihres Wissens nach, ein eher öder, langweiliger Planet – gebeamt und müssen nun dort fleissig Forschungsarbeit betreiben.

Das erste grosse Aha-Erlebnis kommt schon bald: Einer der beiden Ausserirdischen besitzt nun einen Zipfel. Auf ihrer akribischen Entdeckungsreise lernen sie das Verhalten, die Handlungsweisen und die Gefühlswelt von Mann und Frau beziehungsweise Knabe und Mädchen kennen.

Mit Handcomputer und Notizblock

Ihr Handcomputer, mit welchem sie die alltäglichen Begriffe wie Fernseher, Auto, Fussball, aber auch Liebe oder Umarmungen zu verstehen versuchen, leistet ihnen dabei nur vordergründige Hilfe und lehrt sie, wie komplex und schwierig es ist, die Spezies Mensch – egal ob männlich oder weiblich – zu verstehen. Nichtsdestotrotz die liebenswerten Forscher Per und Omega geben ihr Bestes und kehren mit vollgekritzelten Notizblöcken und unzählig Eindrücken auf ihren Planeten zurück. Voller Stolz präsentieren sie ihre Schlussfolgerungen, die aufgrund ihrer liebenswerten aber vielleicht da und dort etwas naiven Sichtweise zum Schmunzeln anmuten.

Wahlfachkurs Theater

Intensiv haben die Schülerinnen und Schüler des Wahlfachkurses (Jasmin Nussbaum, Gwendolin Schmid, Parwin Ajschat Asghari, Rebecca Pino, Laura Lanz, Celine Hummel und Cyrill Blaser) mit Kursleiter Andreas Kast gearbeitet. Nebst dem Auswendiglernen wurde an den Abläufen, Einsätzen und Übergängen gefeilt. Die Schülerinnen und Schüler schätzen nach eigenen Aussagen vor allem die gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und nehmen gerne Tipps und Anregungen entgegen.

Das Resultat dieses fleissigen Unterfangens konnte sich mehr als sehen lassen. Die Leistungen waren grandios und die Akteure zogen die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann, was mit verdientem tosendem Applaus belohnt wurde.

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