Frick

Die Gewerbeausstellung wechselt den Standort – und wird grösser

Franziska Bircher und Bernhard Stöckli vom OK der Gewerbeschau planen für 2021.

Franziska Bircher und Bernhard Stöckli vom OK der Gewerbeschau planen für 2021.

Nächste Fricker Gewerbeschau findet in drei Firmenhallen im Oktober 2021 statt – Welten mit Inszenierungen sollen dadurch möglich sein.

Die nächste Gewerbeausstellung in Frick soll vom 1. bis 3. Oktober 2021 stattfinden. Mit dem neuen Namen «Gewerbe vor Ort» ist auch ein neues Konzept verbunden: Die Schau soll nicht wie früher auf der Schulanlage Ebnet in Frick, sondern in den Firmenhallen der Tonwerke Keller AG, Husner AG und Stahlton Bauteile AG sowie auf deren Arealen durchgeführt werden.

Darüber informierten am Mittwochabend OK-Präsident Bernhard Stöckli und OK-Vizepräsidentin Franziska Bircher – sie ist auch Präsidentin von Gewerbe Region Frick-Laufenburg (Geref) – zahlreiche interessierte Firmenvertreter in der Produktionshalle der Firma Husner AG.

«Die Konzeptänderung ist schon vor Corona entstanden», berichtete Franziska Bircher. Trotz der derzeitigen Unsicherheiten haben die Personen, die das Organisationskomitee bilden, beschlossen zu planen. Bircher weiter: «Wir wollen präsent sein für die Konsumenten, wir wollen vorwärtsgehen.»

Und wie es vorwärtsgeht: Der übliche Dreijahresrhythmus ist zwar wegen Corona aus dem Tritt geraten, aber nun soll es das nächste Jahr richten, indem drei örtliche Produktionsstätten einbezogen werden. «Dadurch ist das Ausstellungsgelände sehr kompakt», bemerkte Bernhard Stöckli, «mit einer grosszügigen Aussenfläche und Parkplätzen in der Nähe».

Damit nicht zu viel Verkehr um die Ausstellungsorte unterwegs ist, soll ein Shuttlebus eingerichtet werden, denn, so Stöckli: «Wir wollen hier die Fussgänger haben, nicht die Autos.» Auch der Gastronomie soll eine wesentliche Rolle zukommen – wobei die Ausrichtung in dem Punkt derzeit noch offen ist. Klar ist nur: «Im Tonwerk Keller ist es möglich, ein Restaurant zu betreiben», sagte Stöckli.

Veranstalter wollen zu lange Pause verhindern

Die Veranstalter wollten mit ihrer Gewerbeausstellung nicht bis 2023 warten, das erschien ihnen eine zu lange Pause. «Das Risiko, zu planen, ist jetzt noch klein», erklärte Stöckli, der mit Blick auf Corona ein professionelles Sicherheits- und Hygienekonzept einholen will. Für ihn stand fest: «Nichts machen und nicht planen, ist für mich keine Option.»

Die geplante Gewerbeausstellung in den drei Fricker Produktionsstätten entlang der Ziegeleistrasse gegenüber des Bahnhofs wird einen offenen Charakter aufweisen. Sie soll den Ausstellern «möglichst viele Freiheiten bringen», so Stöckli. Konkret: Es werden Einzelstände und sogenannte «Welten» mit kreativen Inszenierungen möglich sein. Stöckli: «Von 5 bis 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche soll alles möglich sein, sodass auch ein kleiner Betrieb teilnehmen kann. Man kann mit einfachen Mitteln einen Stand umsetzen.»

Örtliche Gegebenheiten wie Baustoffe oder Maschinen können einbezogen werden. Insgesamt stehen 3020 Quadratmeter Innenfläche zur Verfügung – in der Vergangenheit waren es zwischen 2000 und 2500 Quadratmeter. Hinzu kommen insgesamt 1500 Quadratmeter Fläche im Aussenbereich. «Wir können den Bedarf abdecken», gab sich Bernhard Stöckli zuversichtlich. Für die Durchführung der Gewerbeausstellung 2021 hatte sich an einer Umfrage unter den rund 200 Geref-Mitgliedern eine Zweidrittelmehrheit ausgesprochen.

Die Kosten für die Teilnehmer richten sich an denjenigen von 2017. Grundbeitrag sowie Werbe- und Marketingbeitrag seien hingegen günstiger als 2017, berichtete Stöckli. Und wieder mit Blick auf Corona: Das finanzielle Risiko für die Aussteller soll so gering wie möglich sein, betonte er.

Wie geht es weiter? Die Ausschreibung soll Mitte Oktober erfolgen. Anmeldeschluss ist für Dezember 2020, eine Teilnehmersitzung für Mai 2021 vorgesehen.

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