Die Gemeindeversammlung genehmigte im November 2009 die Projektierung der sanften Sanierung der Friedhofanlage und hiess einen Kredit von 20 000 Franken gut. Im November 2010 folgte das Ja zum Baukredit in der Höhe von 590’000 Franken.

Trotz Winterkälte betoniert

Als erstes grösseres Los hatte der Gemeinderat Eiken nach durchgeführter Submission die Baumeisterarbeiten der Erne AG, Laufenburg, vergeben. Am augenfälligsten ist die neue Stützmauer auf der Nordseite des Friedhofs. Das Winterwetter mit Kälte, Schnee und Eis bereitete den Baufachleuten keine grösseren Probleme, sogar betoniert werden konnte, wie der Bauführer gegenüber der Aargauer Zeitung vor Ort festhielt.

Zu den baulichen und gestalterischen Massnahmen auf dem Eiker Friedhof zählen insbesondere das Anheben des Grabfeldes und der Zufahrt sowie der Ersatz der baufälligen Friedhofmauer auf der Seite der Kantonsstrasse. Die Mauer ist schon fast fertig und wird insgesamt etwa 85 Meter lang.

Ein weitere Punkt ist die Wegerschliessung Nord entlang der neuen Stützmauer mit gleichzeitiger Anhebung des Terrains, sodass es künftig keine Treppen mehr braucht. Im Rahmen der sanften Sanierungsplanung wurde eine gefällige, zweckmässige Wegerschliessung gewählt: Maschinenwege mit Naturbelag, zentrale Plätze in Natursteinpflästerung, Gehbereiche in Betonverbundpflästerung und Naturbelag.

Das neue Erdgräberfeld kommt im westlichen Teil des Friedhofs und damit im Neugestaltungsbereich zu liegen. Bei der Urnenwand wurde die Betonsanierung vorgenommen und ein Wetterschutz (Überdachung) angebracht. Vorgesehen ist die behindertengerechte Gestaltung des Haupteingangs Süd von der Rüttistrasse her. Es wird ein Grabfeld mit würdiger, schlichter Gestaltung für tot geborene Kinder geschaffen. Ausserdem wird ein neuer Sitz- und Ruheplatz für die Friedhofbesucher geschaffen.