Gipf-Oberfrick
Die Fricktalerin Zoe Staubli steht heute Abend im Halbfinal von «Die Grössten Schweizer Talente»

Zoe Staubli hat in Gipf-Oberfrick ihre Freude am Singen entdeckt. Heute Abend steht sie im Halbfinal von «Die Grössten Schweizer Talente».

Nadine Böni
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Zoe Staubli hofft, dass sie bei ihrem Auftritt bei den «Grössten Schweizer Talenten» auch Stimmen aus ihrer alten Heimat erhält – dem Fricktal.

Zoe Staubli hofft, dass sie bei ihrem Auftritt bei den «Grössten Schweizer Talenten» auch Stimmen aus ihrer alten Heimat erhält – dem Fricktal.

SRF

«Die Vorfreude ist gross», sagt Zoe Staubli. Die az erwischt die 16-Jährige am Telefon im Hotelzimmer in Kreuzlingen – kurz vor den Proben zu ihrem heutigen Auftritt im Halbfinale der SRF-Sendung «Die grössten Schweizer Talente» (DGST; 20.05 Uhr auf SRF 1). Schon am Donnerstagabend kam Staubli in Kreuzlingen an. Am Freitag standen dann Vocal Coaching und die ersten Proben im Kostüm an. Und heute Samstag die Generalprobe. «Ein bisschen nervös bin ich, aber es ist eine positive Nervosität», so die junge Sängerin, deren Wurzeln im Fricktal liegen.

Geboren wurde Zoe Staubli in Aarau. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie mit den Eltern in Gipf-Oberfrick. Dort habe sie «als ganz kleines Mädchen» mit dem Singen begonnen, erzählt sie. Nach der Trennung der Eltern zog ihre Mutter Patrizia mit Zoe und ihrem zwei Jahre älteren Bruder Lion ins Tessin. Heute wohnt sie in Ascona. Dem Fricktal aber ist sie verbunden geblieben: Mehrmals im Monat ist sie bei ihrem Vater Christoph zu Besuch, der heute im Kaister Ortsteil Ittenthal lebt. «Ich habe viele Verwandte und Bekannte in der Region», sagt Staubli. Und natürlich hofft sie, dass heute Abend auch Anrufe und SMS aus dem Fricktal für sie eingehen.

Dann könnte sich ihr grosser Traum vom DGST-Finale tatsächlich erfüllen. Was sie mit dem Gewinn von 100 000 Franken machen würde, sollte es in der Final-Sendung sogar für den Sieg reichen, weiss die junge Sängerin bereits: «Ich möchte eine Gesangs- oder Musicalausbildung machen.» Singen sei für sie das Wichtigste im Leben. «Es ist für mich eine Art der Kommunikation. Beim Singen kann ich alle meine Emotionen ausdrücken», so Staubli.

Fricktaler Konkurrenz
Erst einmal geht es für Zoe Staubli aber darum, sich im Halbfinale gegen die neun Konkurrenten durchzusetzen. Die fünf Acts mit den meisten Anrufen und SMS erreichen das Finale vom 9. April. Unterstützt wird sie von ihrem Bruder Lion. Dieser hatte Zoe bereits zum Casting begleitet und wird auch heute Abend im Publikum sitzen und ihr die Daumen drücken.
Einer der Konkurrenten der jungen Sängerin ist die Hip-Hop-Formation «Focus» (die az berichtete). Konkurrenz aus dem Fricktal also, denn mehrere Tänzer stammen aus der Region: Luca Häseli, Steffi Mediavilla, Naomi Troiani, Luca Schaad und Robin Dobler. Auch sie wollen ins Finale.

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