Fricktal

Die Fricktaler Squasherinnen gewinnen den Vize-Schweizer-Meister-Titel

Die Spielerinnen vom Squashclub Fricktal (in Grün) verloren im Final gegen Uster – können sich aber über Silber freuen. zvg

Die Spielerinnen vom Squashclub Fricktal (in Grün) verloren im Final gegen Uster – können sich aber über Silber freuen. zvg

Die NLA-Damen des Squashclub Fricktal zogen als Qualifikationssiegerinnen in die Playoffs ein. Dort holten sie sich die Silbermedaille.

Zum ersten Mal in der Geschichte des 2005 gegründeten Vereins Squashclub Fricktal haben sich die Frauen in der Nationalliga-A-Interclubsaison für die Playoffs der besten vier Teams des Landes qualifizieren können. Und dies nicht etwa knapp, sondern gleich als Qualifikationssiegerinnen. «Damit hätten wir nicht gerechnet. Unser Ziel war es, die Playoffs zu erreichen», sagt Nadine Frey, die für die Fricktalerinnen an Nummer zwei aufgelaufen ist.

Mit dem Qualifikationssieg im Rücken starteten Nadine Frey, Teamleaderin Nadia Pfister, die auf diese Saison hin von den Liestal Carnivals zum SC Fricktal gewechselt hat, und Nathalie Plain am Wochenende in die Playoffs. Im Halbfinal wartete Winterthur. Da Pfister und Plain ihre Partien gewannen, glückte die Qualifikation fürs Endspiel, ohne dass Frey zum Racket greifen musste.

Finale gegen Uster

Im finalen Duell um den Schweizer-Meister-Titel wartete das Team aus Uster. Ein Team, das Frey leicht favorisierte. «Wir konnten sie zwar in der Qualifikation einmal schlagen, aber sie sind auf Position eins und zwei stärker klassiert als wir.»

Und so kam es denn auch, dass bereits nach zwei Einzelpartien feststand, dass es nichts wird mit dem ersten Titelgewinn. Nadia Pfister verlor deutlich in drei Sätzen und auch Nathalie Plain musste sich geschlagen geben – allerdings nur äusserst knapp mit 10:12 im fünften Satz. Das abschliessende Match von Nadine Frey, die ebenfalls verlor, war ohne Bedeutung. Für die Fricktalerinnen blieb am Ende Silber. «Es ist ein riesiger Erfolg für uns, dass wir den zweiten Platz geholt haben. Aber wenn man dann schon im Final steht, möchte man natürlich auch gewinnen. Deswegen war die Enttäuschung direkt nach der Niederlage schon gross», fasst Frey die Gefühlslage im Team zusammen, fügt jedoch an: «Die Silbermedaille werden wir jetzt trotzdem feiern.»

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