Laufenburg/Kaisten
Die Fische in der Reuse werden am nationalen Tag der Fischerei gezählt

Der erste nationale Tag der Fischerei von morgen Samstag soll die Bevölkerung mit den Aktivitäten der Fischer vertraut machen. DieFischerzunft der Stadt Laufenburg und der Fischerverein Kaisten beteiligen sich gemeinsam.

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Alfred Künzli, Zunftmeister derFischerzunft der Stadt Laufenburg, bei einem Fischeinsatz.chr (Archiv)

Alfred Künzli, Zunftmeister derFischerzunft der Stadt Laufenburg, bei einem Fischeinsatz.chr (Archiv)

Die 1920 neu gegründete Fischerzunft der Stadt Laufenburg und der seit 1970 bestehende Fischerverein Kaisten beteiligen sich zusammen am ersten nationalen Tag der Fischerei, der morgen Samstag stattfindet.

Fischer informieren ab 10 Uhr

Wie die Aargauer Zeitung von Zunftmeister Alfred Künzli in Erfahrung bringen konnte, wird der Anlass beim Umgehungsgewässer des Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern AG (Radag) bei Leibstadt durchgeführt. Ab 10 Uhr wird das Publikum über die Tätigkeit der Fischer informiert. «Teilnehmen kann, wer sich für die Fischerei interessiert – Jung und Alt. Willkommen ist die breite Bevölkerung, der es um die Fischerei geht.

Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen, dass wir nicht nur diejenigen sind, die am Rhein sind und die Rute halten», hielt Alfred Künzli fest. Gezeigt werden im übrigen auch verschiedene Anglertechniken. Weiter meinte Zunftmeister Alfred Künzli: «Fischer sind für das Wasser wie Jäger für den Wald. Unsere Aufgabe besteht nämlich auch darin, die Natur zu hegen und zu pflegen. Mit anderen Worten, wir unterstützen das Bestehen der Lebewesen im Wasser, legen Laichnester an, machen Fischbesatz und so weiter.»

Schweizer Meisterschaft in Laufenburg

Die Fischerzunft der Stadt Laufenburg beteiligt sich übrigens, zusammen mit dem Fischerverein Kaisten, am nationalen Tag der Fischerei, weil die beiden Vereine auch sonst in der Jugendförderung zusammenarbeiten.

Der Grund, weshalb die Veranstaltung nicht in Laufenburg durchgeführt wird: «Über dieses Wochenende wird dort die Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere durchgeführt, weshalb wir ausgewichen sind», so der Zunftmeister.

Dabei ist zu erwähnen, dass die Örtlichkeit beim Kraftwerk Albbruck-Dogern ideal gewählt ist mit dem wertvollen Umgehungsgewässer. Es gibt im Verlaufe des bis etwa 15 Uhr dauernden Anlasses noch einen ganz interessanten Programmpunkt: Um 13 Uhr wird die Reuse geleert und gezeigt, welche und wie viel Fische am Wandern sind.

Die Besucher erhalten gratis Wurst, Brot und Getränke. (chr)

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